Folge 22: Feriencamp und Klassenfahrt - "Und was, wenn ich nicht einschlafen kann?“
Shownotes
Ein Feriencamp steht an. Freunde sind dabei. Eigentlich könnte es schön werden. Und trotzdem ist da diese große Sorge: Was ist, wenn ich dort nicht einschlafen kann? Was ist, wenn ich Heimweh bekomme? Was ist, wenn die Nacht zu groß wird?
In dieser Folge sprechen Bob und ich darüber:
• wovor Kinder rund um Klassenfahrt, Camp und Übernachtung Angst haben können
• wie Eltern zwischen Entwicklungschance und Überforderung unterscheiden können
• warum Druck selten hilft — und kleine Erfahrungsräume oft mehr bewirken
• wie Kinder Schritt für Schritt Vertrauen in sich selbst entwickeln können
Es geht darum, gemeinsam zu schauen: Was braucht mein Kind, um sich sicher genug zu fühlen für den nächsten Schritt?
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In dieser Folge erwähnte Angebote und Informationen:
Bobs neue Bücher findet ihr u.a. hier:
"Wie kommt mein Kind gut durch die Schule" und
"Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander"
Mehr zu Bob findet ihr auf seiner Webseite bobblume.de
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Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen bei der Familien-Sprechstunde mit Katja Saalfrank.
00:00:08: In diesem Podcast geht es um Bindung und Beziehung, um das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern und um das was hinter dem Verhalten von Kindern wirkt.
00:00:17: Ich bin Katja Salfrank.
00:00:19: ich bin Diplompedagogin, Familientherapeutin und körperorientierte Eltern und Familienberaterin in eigener Praxis in Berlin.
00:00:30: Ich arbeite bindungs- und beziehungsorientiert, begleite Menschen dabei, Kinder besser zu verstehen.
00:00:36: Und sich selbst gleich mit.
00:00:38: Ich freue mich sehr, dass du eingeschaltet hast!
00:00:41: Schön, dass Du da bist!
00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zum Podcastfamilien.
00:00:46: Sprechstunde mit Bob Lume und Katja Saalfrank.
00:00:49: Bob, du bist wieder da heute?
00:00:51: Ich freu' mich!
00:00:53: Hello!
00:00:54: Die Sonne scheint – und ich hoffe es geht dir gut!
00:00:59: Und ja, ich freue mich, dass ihr eingeschaltet habt.
00:01:02: Ich hab heute Bob wieder einen Satz dabei.
00:01:06: Ich hoffe es ist dir nicht zu abgehoben und du musst auch gar nichts dazu sagen wenn du nicht willst.
00:01:13: Ich
00:01:14: verstehe ...
00:01:15: Na ja, weißt du?
00:01:18: Wir haben ja nicht nur Leben mit unseren Kindern sondern wir haben ja auch unser eigenes System.
00:01:23: Ja, voll.
00:01:23: Und ich finde einfach, dass für mich als ich diese Affirmationen entwickelt habe und auch heute wenn ich die so vortrage dann merk' ich immer wieder das Wenn ich den Satz ernst nehme, dass sich ganz viel mitnehmen kann in meinen Tag.
00:01:39: Der Satz heißt Ich vertraue mir Alles ist gut!
00:01:44: Ich bin in Verbindung mit mir selbst.
00:01:48: Das tut mir immer wieder gut.
00:01:51: Irgendwie hat's ja auch was mit deinem Schreiben oder mit einem Satz auf dem Arm zu tun, weil es bringt einen ja auch mehr ins Hier und Jetzt.
00:02:00: Und nicht so sehr in die Vergangenheit, in die Zukunft, in den Problemen rein.
00:02:06: Sondern zu sagen okay ich vertraue mir ... Alles ist gut!
00:02:11: Gerade passiert nichts.
00:02:13: Auch wenn sich vielleicht was bedrohlich anfühlt.
00:02:15: Ich bin in Verbindung mit mir selbst.
00:02:19: Du hast das sogar auf den Arm tätowiert?
00:02:21: Ja alles ist jetzt.
00:02:23: Auf der anderen Seite steht ja meine andere Affirmation, aber ich werde das als Cliffhanger einfach für die nächste Folge in der Besprechend sagen.
00:02:32: Ja gut ne?
00:02:33: Ich möchte es auch gar nicht bewerten.
00:02:35: was ich merke ist weil ich kein Affirmationsmensch bin dass ich spontan immer die Sachen mehr zu mir sprechen die keine direkte Bewertung drin haben.
00:02:46: also sowas wie ich bin in Verbindung mit mir damit kann ich
00:02:49: mich selbst
00:02:50: mit mir selbst ja damit kann sich etwas anfangen Weil das einschließt, dass es auch okay ist wenn man nicht alles gut ist.
00:02:57: Jetzt ist ja wahrscheinlich der Sinn der Affirmation, dass man eben... ...das Wert schätzt was gerade läuft weil man vielleicht selbst wenn man im großen Stress ist genug zu essen und zu trinken hat die Grundbedürfnisse sind erfüllt und Dass man sozusagen nicht überdramatisiert Das ist mir schon klar.
00:03:12: aber ich merke dass sich so diese Dinge die eher So eine Form der Beschreibung sind die mag ich mehr als die Da
00:03:23: stehe ich ja.
00:03:24: Bei manchen hätte ich für mich sonst das Gefühl, ich würde versuchen, mich selber ein bisschen ins Positiv reinzulötigen und es ist überhaupt nicht so gemeint.
00:03:33: aber deshalb finde ich dieses Ich in Verbindung mit mir selbst finde ich total schön.
00:03:36: Ja, und das sind ja auch drei Sätze im Grunde.
00:03:38: Das ist nicht nur einer ... Und ich hab gerade so überlegt, als du es gesagt hast, woher kommt es?
00:03:44: Es kommt tatsächlich ein bisschen aus meiner Praxis.
00:03:46: Ich habe heute Morgen wieder noch vor unserem Gespräch eine Beratung gehabt, wo ich erst mal ganz viel im Grund dieses Alles-Ist-Gut unter Mauern ... wollte, weil alles gut ist.
00:04:01: Aber wir eben oft das Gefühl haben es IST nicht alles gut!
00:04:04: Ja mein Kind is zu schüchter, mein Kind ist zurückhaltend, mein kind zeigt keine Emotionen, meinkind kann seine Grenze nicht halten, meinkind hat keinen Selbstwert.
00:04:12: so und so diese Atmosphäre soll dieses Gut haben also dieses eher nochmal auch auf dem Weg zu.
00:04:22: ich vertraue mir alles ist gut.
00:04:24: Ich gehe in Verbindung zu mir selbst und warte noch mal guck
00:04:28: mal Ja, verstehe.
00:04:30: Ja, aber vielen Dank.
00:04:31: Ich finde das ganz wichtige Hinweise weil ich auch als ich angefangen habe mich mit Affirmationen zu beschäftigen immer mal wieder ganz kritisch war und dachte so es ist ein bisschen wie eine positive Watte die man dann sich irgendwie in den Kopf rein zaubert.
00:04:47: Und so empfinde ich es gar nicht.
00:04:49: bin ja auch Hypnose-Therapeutin wo ich auch ganz viel mit Selbststärkung arbeite.
00:04:54: Es geht wirklich um einen inneren Raum der Zuversicht sich zu finden und sich da immer wieder im Sinne, ich komme immer wieder zu deiner tollen Tätowierungen zurück.
00:05:06: Im Sinne der Orientierung ins Hier-und-Jetzt zu stärken und sich zu regulieren.
00:05:12: Na ja man könnte auch argumentieren dass mein Tattoo sozusagen der stetige Hinweis ist.
00:05:17: oder anders formuliert wenn ich das schon wirklich immer so durchsetzen könnte müsste ich es mir vielleicht nicht auf den Arm schreiben.
00:05:26: Ja, also wir können ja mal schauen.
00:05:29: Ich glaube es wird jetzt in der Frage vielleicht auch nochmal der ein oder andere Gedanke aus dem was wir gerade besprochen haben vielleicht eine Rolle spielen.
00:05:37: ich versuche da auch immer so ein bisschen Bezug zu haben oder gucke sowas fällt mir dazu ein.
00:05:44: deswegen heute hat mit Tina geschrieben und ich habe dir die mail rüber gereicht, rüber geschickt.
00:05:51: Tina heißt natürlich wieder anders und ich übergebe an dich und Tina schreibt.
00:05:58: Liebe Katja-Lieberbauer!
00:05:59: Ich höre mit großem Begeisterung bei der Familiensprechstunde seit mehreren Jahren zu und möchte mich nun selbst mit einer Frage an euch wenden.
00:06:08: Vor circa vier Jahren haben wir als Familie auch schon mal eine Beratung bei Katja gebucht.
00:06:12: damals ging es auch schon um das Einschlafen.
00:06:14: Wir sind bis heute mit der Kuscheltankstelle gut zurecht gekommen Wenn ich das mal sagen darf, ganz wunderbar.
00:06:21: Sie haben sich von dir beraten lassen und fragen jetzt nochmal im Podcast nach.
00:06:25: Ich bin auch cool!
00:06:27: Aktuell bedürfen wir dringend erneut Input um festgefahrene Strukturen aufzulockern.
00:06:31: vielleicht gelingt ein Perspektivwechsel mit eurer Hilfe.
00:06:35: mein Sohn ist mittlerweile zehn Jahre alt und besucht die dritte Klasse.
00:06:38: Ich würde ihn als sehr geselligen lustigen Jungen beschreiben.
00:06:40: Er geht gerne in die Schule vor allem um dort mit seinen Freunden zu spielen.
00:06:45: Er wiegt immer am glücklichsten wenn er unter Kindern isst.
00:06:48: Generell hat er einen gemischten Freundeskreis.
00:06:51: Seit Kietertagen gehören zu seinen engsten Freunden ruhiger Jungs und viele Mädchen.
00:06:56: Die etwas wilderen Jungs sind ihm häufig zu laut und zu wenig kommunikativ.
00:07:01: Er liebt das freie Spiel mit seinen Freunden, macht gerne Musik Und tanzt, schaust oder denkt sich Buzzer-Spiel aus.
00:07:08: Vor allem aber liebt er die Wärwolfe vom Düsterwald.
00:07:12: Schlafen ist von jeher ein großes Thema.
00:07:14: Er benötigt eine enge Einschlafbegleitung durch uns Eltern abwechselnd Erst gemeinsames Lesen, dann kurzes Kuscheln.
00:07:20: Anschließend liest er noch etwas und schläft in seinem Zimmer ein – wechselt aber jede Nacht ins Elternbett.
00:07:26: Abends stellt er täglich die gleichen Fragen, die auch immer wieder gleich beantwortet werden müssen.
00:07:30: Bekomme ich heute einen Albtraum?
00:07:32: Gehst du heute spät ins Bett?
00:07:34: Letzten Herbst haben wir ihn zu einem einwöchigen Feriencamp angemeldet gemeinsam mit zwei engen Freunden aus Kita-Zeiten.
00:07:40: Die Entscheidung hat er mitgetroffen.
00:07:42: Nun nähern sich die Sommerferien und er ist davon überzeugt, dass er das nicht schaffen wird.
00:07:47: Seine Hauptsorge ist, dass der dort nicht allein einschlafen kann – Heimweh ist sein Thema!
00:07:52: Bis.
00:07:52: er hat da dreimal bei einem Freund übernachtet, der auch mit ins Camp kommt was einigermaßen geklappt hat.
00:07:57: Angst nicht einschlafend zu kommen hält ihn dann wach.
00:08:00: Irgendwann ist er dann aber eingeschlafen.
00:08:02: Das Freunde bei uns übernachten klappt mittlerweile sehr gut.
00:08:06: Mit der Klasse ist eine Übernachtung in diesem Schuljahr und eine Klassenfahrt in der vierten Klasse geplant, kurz nach den Sommerferien.
00:08:12: Davor bankt ihm auch.
00:08:14: Auch bei anderen Herausforderungen hat es bisher immer etwas Überzeugungsarbeit benötigt – Sportkurs, Schwimmunterricht.
00:08:20: Einer der Freunde, der mit ins Camp kommt war in dem Zusammenhang immer sein Begleiter.
00:08:25: Nun zu unserer Frage!
00:08:26: Wie können wir unserem Sohn helfen seine Angst vor dem Schlafen zu verlieren?
00:08:30: Bisher haben wir ihn noch nicht vom Camp abgemeldet, da wir eh auf den Kosten sitzen bleiben.
00:08:34: Aktuell erscheint es wenig Sinn zu machen ihm zu drängen!
00:08:37: Wir werden ihn parallel in der Ferienbetreuung und in der Schule anmelden damit er frei wählen kann als... Einzelkind stehen wir bei allen Urlauben vor der Herausforderung, seinen Bedürfnis nach Spielkontakten mitzubedenken.
00:08:48: Die Umsetzung ist nicht immer ganz einfach trotz liebevoller Vorbereitung also Bauernhof-Familienunterkünfte.
00:08:53: Ich bin davon überzeugt dass er die Zeit im Camp genießen könnte wenn die Einschlafängste nicht da wären.
00:08:59: Aktuell überfordern wie ihn aber total was überhaupt nicht unsere Absicht war.
00:09:03: ich bin gespannt auf eure Gedanken und Impulse.
00:09:05: Liebegrüße Tina.
00:09:06: die haben wir glaube schon mal.
00:09:07: kurz gesagt natürlich anders heißt liebe Katja
00:09:12: Ja, also genau.
00:09:13: Ich hab jetzt das Gefühl, um wieder so bisschen Gleichgewicht reinzubringen, dass ich vielleicht erst mal was sagen sollte.
00:09:18: Du hast lange geredet.
00:09:19: Vielen vielen Dank!
00:09:20: Es ist mir irgendwie auch beim Zuhören dachte ich wie das ist so spannend und ich wüsste nicht wo man irgendwas rausnehmen könnte.
00:09:25: deswegen war es jetzt ein bisschen länger.
00:09:27: Vielen dank, dass du das alles gelesen hast.
00:09:30: Also...es ist so'n bisschen die Frage worauf wir uns fokussieren ne?
00:09:34: Es gibt ja einiges was hier in der Mail so drin is Und das Erste, was mir so einfällt ist, dass es ja nicht um Trennung am Tag geht sondern um die Nacht.
00:09:46: Das heißt wenn er in der Nacht ist oder zur Nacht es hingeht dann wird es schwierig für ihn ohne vertraute Bindungspersonen.
00:09:54: Dann kommt sozusagen eine starke Angst und rund um das allein einschlafen auch dann das ausgeliefert sein an die nachts sozusagen an diese Zeit Und das zeigt sich ja auch ansonsten.
00:10:09: Neues ist für ihn nicht unmöglich, aber es gelingt eher mit Begleitung und das ist ja auch völlig in Ordnung.
00:10:16: Das heißt vertraute Menschen ausreichend Halt im Außen dadurch hilft ihm.
00:10:21: Und das spricht jetzt vor allen Dingen erst mal dafür, dass man's total ernst nehmen kann weil es jetzt nicht irgendwie etwas ist wo er sagt er hat keine Lust auf das Camp sondern er will das eigentlich.
00:10:32: Und dieses Camp bündelt ja auch irgendwie ganz viel.
00:10:35: Abends einschlafen ohne die Eltern, mehrere Nächte hintereinander ist eine Herausforderung.
00:10:43: Keine vertraute Rückversicherung und keine Gespräche am Abend noch mal mit jemandem.
00:10:48: Wann gehst du schlafen?
00:10:50: Werde ich wieder Albträume haben?
00:10:52: Da ist ein Gruppensetting da!
00:10:54: Es ist vielleicht auch die Angst vor der Angst nicht einschlafend zu können.
00:11:02: Hundertprozentig.
00:11:03: So, das kommt vielleicht auch noch mit dazu und die Frage wäre auch so ... Deswegen bringt mich dann zu der Frage, wovor hat er eigentlich Angst?
00:11:12: Und wahrscheinlich weniger vor dem Schlafen selbst als vor diesem Zustand rund um das Einschlafen.
00:11:18: also wie wird das Setting da sein?
00:11:20: Also allein sein mit sich selbst.
00:11:23: ja tagsüber gibt's Außenkontakte Spielbewegung abends fällt es weg.
00:11:27: Dann vielleicht auch die frage Kann ich einschlafen oder die Angst vorm Nicht-Einschlaven können?
00:11:33: Oder auch Kontrollverlust.
00:11:35: Einschlaffen lässt sich ja nicht erzwingen, das hab' ich leider jetzt neulich auch mal wieder gehabt.
00:11:39: Das war so warm und ich dachte es gibt's doch nicht!
00:11:41: Ich wollte morgens früh aufstehen und Sport machen und ich merkte richtig wie meine Gedanken sich verflüchtigten dieser Plan völlig in sich zusammenfiel weils wurde immer später und immer später Und ich habe mich richtig angefangen über mich zu ärgern.
00:11:54: das kommt dann auch noch dazu dass man denkt warum Kann ich nicht einschlafen?
00:11:59: Dann kann ich den Kontrollverlust ... Was bräuchte es für mich, um zur Ruhe zu kommen.
00:12:07: Es fällt uns als Erwachsener schwer.
00:12:09: Wie ist das erst für die Kinder?
00:12:11: Und dann noch eine fehlende Korregulation.
00:12:14: Also ist jetzt niemand da.
00:12:16: erst mal.
00:12:17: Das könnte man vielleicht mit ihm noch mal gucken, wer könnte denn da sein?
00:12:21: So ein bisschen hat China das ja gesagt, dass da der Freund irgendwie dabei ist.
00:12:25: aber ob der korrigulieren kann, das weiß ich nicht.
00:12:29: und dann vielleicht auch, vielleicht ist nochmal ein Aspekt die Angst vor Versagen oder Beschämungen so.
00:12:36: was sagen die anderen wenn ich nicht einschlafen kann, wenn ich so viel Angst habe.
00:12:41: Ich fand das gerade aber total spannend.
00:12:43: Das ist mir nämlich so gegangen, als ich die Mail gehört habe.
00:12:46: Die ist ja super reflektiert.
00:12:48: Tja!
00:12:49: So sind die Menschen, die bei mir Beratung buchen?
00:12:52: Ja, schön dass du es... Eigentlich hätte ich's doch sagen müssen, hat er eher gut.
00:12:57: Aber was ist super refleksiert?
00:13:01: und ich fands auch nochmal schön, dass du darauf hingewiesen hast, dass eben sozusagen kein Bindungsproblem in anfangs strichen am tage ist sondern es eben die genau diese zeit vor dem einschlafen ist.
00:13:12: so und jetzt.
00:13:14: Ist ja das problem oder die herausforderung für den alltäglichen einschlaf prozess gelöst.
00:13:23: also es wird zwar reflektiert also wir müssen da bestimmte dann bestimmte routine.
00:13:28: Da wird danach gefragt, kriege ich einen Albtraum?
00:13:30: und mich hätte auch interessiert.
00:13:32: Kriegt er jetzt eigentlich Albträume?
00:13:33: Weil ich kenne das ja auch von meiner Tochter die sagt, ich hatte wieder ein Albtraum.
00:13:37: Ich habe eigentlich keine Lust und dann spricht man darüber an was Schönes Denken und so.
00:13:40: aber kriegt der die auch?
00:13:41: oder ist es wirklich in Anführungsstrichen nur die Angst?
00:13:45: So und jetzt ist die Sache im Grunde genommen ist ja die Hauptfrage sollte man in dieser Situation wo man die Problemlösung für Zuhause eigentlich hat aber eben nicht eine mögliche Distanz, sollte man das trotzdem irgendwie versuchen oder nicht?
00:14:04: Oder also das verstehe ich jetzt als eigentlich die Hauptproblematik.
00:14:08: Ja so würde ich es auch verstehen und ich verstehe auch ein bisschen dieses Dilemma ja weil im Grunde nicht die Nacht und das kämmt das Hauptproblem sind sondern sozusagen dieses Alleinsein mit der inneren Anspannung vor der Nacht oder in der Nacht.
00:14:24: Und ich will noch mal eine Sache sagen Die, die mich jetzt auch so bewegt hat.
00:14:28: Ich hab das eben mit so einem Augenzwinkern gesagt ja, die Reflexion meiner Klienten ne?
00:14:33: Ich erlebte es tatsächlich so und was ich so schön fand jetzt war noch mal diese Kuscheltankstelle.
00:14:39: Ich will das nur nochmal ein bisschen weil du das vielleicht weißt aber vielleicht die Hörerinnen und Hörera gar nicht genau wissen was ist es eigentlich?
00:14:45: Und in der Tat hat es ja etwas mit dem Tag zu tun wenn wir in die Nacht gehen und die Kuschel Tankstelle am Tag ist sozusagen Diese Beziehungsmomente, diese Verbindungsmomenten, wo wir uns begegnen und in die Augen schauen.
00:15:01: Und wo wir wirklich Zeit füreinander haben.
00:15:04: Insofern ist das ja schon auch ... etwas, was sich auf den Abend bezieht.
00:15:10: Aber ja auch schon die Frage ist wie ist die Kuscheltangstelle tagsüber auch aufgefüllt?
00:15:16: Das ist tatsächlich, finde ich jetzt wird noch mal für mich so deutlich während wir darüber sprechen dass das wahrscheinlich zu Hause nicht nur durch die Einschlafbegleitung mit zum Ritual dazugehört gut gelingt sondern vermutlich auch weil Tina am Tag eben diese Kuschel-Tangstellenzeiten eingebaut hat und da eben auch eine Rückversicherung möglich ist.
00:15:36: Und diese Rückversicherung, wenn ich das kurz nachfragen kann.
00:15:39: Die könnte man ja dann sozusagen etwas fallgemeinern auch als Form des Sicherheitsbedürfnisses?
00:15:44: Genau!
00:15:46: Also erscheint ein starkes Sicherheits bedürfenes zu haben.
00:15:50: und die Frage wäre jetzt ist... Das müsste Tina vielleicht für sich selbst nochmal so'n bisschen schauen.
00:15:56: Ist es eher über Forderung oder eine Entwicklungsschance?
00:16:03: Entschuldigung aber ist erst nicht oft dasselbe?
00:16:06: Du meinst, ob man in der Entwicklungschance nicht auch in die Überforderung kommt?
00:16:10: Naja.
00:16:11: Also ich würde da immer sagen es kommt auf die Größe an also man wird ja ein Kind nicht dahin fahren und man wird merken das funktioniert überhaupt nicht und dann sagen naja ich lasse dich total drastisch lass dich jetzt schreien.
00:16:23: ist für dich eine Entwicklung Chance dass nicht.
00:16:26: aber Entwicklung und so.
00:16:27: nächste Schritte sind ja oft verbunden mit zumindest einer Irritation oder dem Betreten von Neuland sage ich jetzt mal.
00:16:35: Und dann ist halt die Frage, wie groß ...
00:16:37: Genau.
00:16:38: Die Überforderung, ne?
00:16:40: Vielleicht ist Überforderungen auch zu viel!
00:16:42: Vielleicht ist es bei Überforderungs- und keine Entwicklungschance mehr so.
00:16:44: Man müsste sagen, man ist gefordert, weil eine Situation anders ist.
00:16:48: Das ist dann eine Entwicklungs-Chance.
00:16:50: Ja, ich glaube, die Frage ist traut sich derjenige, der eine Chance haben soll.
00:16:58: Dadurch traut er sich das zu.
00:17:00: Weil wenn wir das von außen bestimmen und dann derjenige, der es eigentlich erlebt und als Entwicklungsschance nutzen soll in eine Überforderung kommt.
00:17:10: Und das eben auch bei Kindern ist ja eher ein Systemzusammenbruch.
00:17:15: Überforderungen kann sehr schnell, sehr starke Gefühle sein Und da ist Tina ja eben auch sehr geübt und sehr wachsam sozusagen.
00:17:23: Es geht jetzt überhaupt nicht darum, ihn zu pämpern und zu sagen irgendwie das kann er noch nicht oder so sondern ich würde tatsächlich gucken also ein bisschen das Gleichgewicht reinzubringen Also dass tatsächlich so ein bisschen als bestimmte Entwicklungssteine sich anzugucken und vor allen Dingen Druck rauszunehmen.
00:17:43: Also, er muss jetzt nicht ins Kämpfer.
00:17:46: Ich finde es auch eine Super-Einstellung zu sagen wir sitzen eh auf dem Geld und ihr könnt euch im Grunde einen Tag vorher umentscheiden Und auch nicht ihn sozusagen ermutigen.
00:17:56: aber das wirst du auch nicht machen Tina Du schaffst das schon ja Sondern eher so Lass uns mal schauen worin besteht die Sorge?
00:18:04: Und das zu antizipieren und dass wirklich so klein zu hacken also die Angst sich nochmal genauer anzugucken Und unter Umständen eben auch zu schauen, sich zu orientieren.
00:18:16: Wie genau sind da die Dinge vor Ort?
00:18:18: Was ist mit dem Freund?
00:18:19: Vielleicht können sie ja auch schon mal tatsächlich was ein bisschen üben oder so und es fließt viel Wasser den Rhein runter bevor jetzt das Camp ansteht.
00:18:29: insofern finde ich gibt's da ganz viele Möglichkeiten das noch zu überprüfen zu begleiten, ohne dass man jetzt das Camp selbst als eine Entwicklungschance sehen müsste.
00:18:43: Ich habe noch zwei Rückfragen und zwar die eine ist wir haben ja schon gesagt, dass sozusagen in diesem Bindungswunsch durch die familiäre Struktur da auch so ein Ritual reingekommen ist also abends wird immer wieder dasselbe gemacht.
00:19:02: gleichzeitig schreibt die Mama uns aber auch, der auch schon dreimal bei Freunden übernachtet hat.
00:19:10: jetzt habe ich gedacht wäre es nicht auch eine möglichkeit das Nicht sozusagen stark zu forcieren aber noch mal zu weiterzuführen dieses übernachten woanders?
00:19:21: Weil das hat ja nicht ganz gut geklappt, aber er hat gemerkt die welt ist nicht untergegangen also er konnte erst nicht schlafen Aber dann kann da irgendwann doch schlaffen und vielleicht kann er irgendwann einfach so geschlafen.
00:19:32: Also dass man diese zeit auch in anfangen strichen nutzt um eben sozusagen die kleinere Hürde erstmal zu nehmen.
00:19:38: Ja, und Erfahrungsräume zur Verfügung zu stellen?
00:19:42: Genau!
00:19:43: Das wäre das erste... Sag gerne was dazu und dann trage ich noch das zweite.
00:19:46: Ja, ich finde das total gut weil es natürlich in kleinen Schritten ... Das ist ja bei der Einschlafbegleitung auch nicht anders.
00:19:52: Einschlaufbegleitungen heißt ja in kleinen Schritten und Tina beschreibt es sehr intensiv aus, was das Ritual besteht.
00:20:00: Und das ist ja schrittweise.
00:20:02: also er kommt schrittweise zur Ruhe und so kann man sich jetzt auch schritt Weise an das Camp oder an diese Zeit überhaupt rantasten.
00:20:13: Hauptwunsch von ihm.
00:20:14: Das wäre noch mal auch die Frage, wie sehr ist der Wunsch?
00:20:17: Ich glaube ja fest an Autonomie und Selbstwirksamkeit!
00:20:20: Und wenn er das möchte dann Tina kannst du dich sehr an seine Seite stellen und da wär es wichtig auch wirklich sein emotionales Erleben präzise zu benennen.
00:20:31: Also nicht nur so ja du willst, also ich überspitze jetzt ne?
00:20:34: Du willst halt nicht sondern wovor hast du Sorge?
00:20:38: was ist deine Befürchtung?
00:20:40: aha okay auf einer Skala von eins bis wie groß ist die und es geht ja letztlich auch darum nicht die Angst wegzumachen sondern mit der Angst oder der Sorge umzugehen, weil wir haben ja auch in unserem Erwachsenenleben Sorgen.
00:20:55: Und die Frage wäre eben wie kann er nochmal konkrete Strategien finden wenn er das Gefühl hat da hake ich jetzt fest?
00:21:03: Also da sind wir wieder beim Vertrauen also auch vertrauen in sich selbst ein bisschen finden und Da könnte eben das was du gerade gesagt hast so ganz viele kleine Zwischenschritte könnten hilfreich sein.
00:21:16: Wie gesagt aus meiner Sicht vor allen Dingen dann wenn er Wenn er Lust hat, wenn er neugierig ist und man bräuchte da wahrscheinlich auch so was wie links und rechts.
00:21:25: So etwas wie Sicherheitsgeländer, dass man sagt ich kann dich abholen oder du probierst das einfach Und wenn es nicht geht erarbeiten wir also gemeinsam die Dinge zu besprechen Antizipieren vor wegnehmen.
00:21:40: Was könnte passieren?
00:21:41: Was könntest Du dann tun?
00:21:43: Die zweite Frage wäre Don't judge me, wenn es jetzt irgendwie naiv ist.
00:21:48: Aber ich habe mich auch gefragt dass Wenn man an dem punkt ist wo er sagt Ich glaube ich trau mich aber sicher bin ich nicht So mir jetzt ein bisschen drauf an wie weit das weg ist.
00:21:56: aber wenn's nicht so weit weg ist ob man... Ich hab an die Kita Eingewöhnung gedacht.
00:22:02: Also jetzt kann man ja schlecht bei so einem Feriencamp erst neben den Bett setzen und dann nicht Dass man zum Beispiel zusammen dahin geht und sich auch anguckt, guck mal hier ist das Bett.
00:22:12: Und so um eben nicht zu sagen okay tschüss jetzt bist du weg.
00:22:16: So jetzt weiß ich nicht ob das funktioniert.
00:22:17: wenn das Trauner Kilometer weg ist wird es natürlich nicht gehen.
00:22:19: aber falls es möglich wäre wäre meine Frage an dich ob das auch etwas wäre um den Übergang?
00:22:26: So ein bisschen abzufedern.
00:22:28: Ja, also ich hab gleich noch eine Gegenfrage oder ich bin nicht sage Gegenfrage aber einer an dich auch die mich interessiert als ich das gelesen und ihr jetzt auch zugehört habe.
00:22:37: Also zuerst möchte ich nochmal sagen dass sich das ganz häufig mit Eltern auch bespreche wenn es um Klassenfahrten geht Dass man nochmal genauer sich orientiert.
00:22:47: wo genau fahren wir dahin?
00:22:48: wie lange fahren wir da?
00:22:49: fahren wir mit dem Zug?
00:22:50: fahnen wir mit den Bus so?
00:22:54: Wie sind da die Zimmer-Aufteilungen?
00:22:56: Wie ist das Freigelände, wo sind die Toiletten?
00:22:59: so.
00:22:59: Man kann heute sehr viele Häuser, den Service orientiert und man kann sich viele Häuse angucken, um Orientierung zu bekommen.
00:23:09: Das könnte man auch mit dem Camp machen.
00:23:12: Und sag mal jetzt du als Lehrer mit Kindern auf Klassenfahrt ... Kennst du das?
00:23:18: Wie gehst du mit Ängsten am besten um, weil das wäre ja auch noch eine Möglichkeit zu gucken.
00:23:23: Wer fährt damit?
00:23:24: oder auch eine Übungsmöglichkeit für die Klassenfahrt mit der Klassenlehrerin, mit dem Klassenlehre ins Gespräch zu kommen, auch als ein größerer Zwischenschritt aber trotzdem ja auch einen Zwischenschritt... Was kannst Du uns denn da erzählen oder mir...?
00:23:38: Ja ich habe befürchtet dass Du mich das fragst, weil ich wirklich keinen Werkzeugkasten gerade hab!
00:23:44: Ich kann mich daran erinnern dass das immer mal wieder Thema war, weil ich bin so mit siebt Klässlern glaube ich weggefahren.
00:23:52: also es ist dann so elf zwölf würde ich sagen oder so und da sind immer welche bei die dann wirklich auch doll heimweh hatten.
00:23:59: Und das ist aber was.
00:24:00: das hat sich dann so.
00:24:01: am ersten abend war das so und dann gibt's ein bisschen drama sage ich mal.
00:24:06: also mit drama meine ich jetzt gar nicht als sozusagen irgendwie ironisch bewertet oder so sondern dann zeigen sich die freundinnen und die helfen dabei und es wird gut.
00:24:17: Und vielleicht würde die Mama auch mal angerufen, wenn dieser eine Abend genommen wird, ist das dann meistens besser?
00:24:24: Es ist wirklich diese eine Hürde zu nehmen!
00:24:27: Aber ich habe da jetzt nicht bei vielen Fragen, die die Schule betreffen.
00:24:31: Hätte ich so ein Programm im Kopf und das machen wir.
00:24:34: Das hab' ich nicht mehr.
00:24:35: Aber was du gerade gesagt hast, dass nämlich so einen Vorgespräch stattfindet finde ich nicht nur sinnvoll sondern das Machen Lehrkräfte sowieso öfter mal wenn sie schon wissen okay das ist die erste Klassenfahrt, dass Sie so aufeinander zugehen und dann kann ich immer auch bei den Eltern nur dafür zu plädieren da auch proaktiv zu werden weil man vermutet, dass es die Lehrerinnen oder den Lehrer irgendwie nervt.
00:24:59: Oder irgendwelche Vorurteile gegenüber dem Kind dann entstehen.
00:25:04: Das würde ich völlig beiseite schieben und wirklich da ins offene Gespräch gehen.
00:25:08: Weil die Lehrkräfte auch diejenigen sind, die das Kind vielleicht auch schon ein bisschen kennen, die dann zusammen miteinander eine Strategie entwickeln können... Es muss mir auch sagen, es gibt ja keine Checkliste für sowas.
00:25:21: Sondern genau das was wir hier besprechen.
00:25:24: Das können alles Dinge sein die im Gespräch mit der Lehrkraft dann auch eine Rolle spielen und dann eben auch dazu führen dass man für den spezifischen Fall ne Lösung finde.
00:25:40: Wie schön wäre es wenn die Kinder Lust hätten in die Schule zu gehen?
00:25:44: Und Lust aufs Lernen und wenn Hausaufgaben nicht jedes mal eskalieren würden.
00:25:49: Aber es ist leider nicht so einfach.
00:25:51: Und weil ich weiß, als Lehrer, als Vater und als jemand der sich mit dem Bildungssystem beschäftigt, dass das so ist, habe ich ein Buch geschrieben,
00:25:58: d.h.,
00:25:59: wie kommt mein Kind gut durch die Schule?
00:26:02: Notendruck-, Hausaufgabenstress- und Lernfrust gemeinsam bewältigen!
00:26:05: Das war vier Wochen auf der Spiegelbestellerliste und die Leute haben unter anderem gesagt, dass es quasi auch als Nachschlagewerk benutzt werden kann zum Beispiel... Wie gehe ich jetzt mit KI um?
00:26:14: Wie kann ich mit Lehrkräften kommunizieren
00:26:16: usw.?
00:26:18: dieses Buch, das leg ich euch ans Herz.
00:26:20: Guckt einfach mal über den Link in der Bio da könnt ihr dann direkt drauf zugreifen.
00:26:25: Übrigens an dieser Stelle nochmal der Hinweis wenn Ihr ein tolles Angebot für Eltern habt oder etwas was Mehrwert bietet und wo Ihr sagt Das sollten unbedingt die Hörerinnen und Hörern der Familiensprechstunde hören Dann könnt Ihr das in Zukunft auch uns mal schicken Nämlich am Podcast Minus-Familien-Sprechstunde Ed Katjasalfrank Und vielleicht werdet ihr ja unsere Kooperationspartner.
00:26:50: Wir freuen uns auf euch, bis bald!
00:26:56: Also, ich hab jetzt dir auch noch mal so zugehört.
00:26:59: Und es ist natürlich auch nochmal eine ganz andere Situation mit ganz vielen Kindern unterwegs zu sein und wenn man dann hört sozusagen in der Einschliffssituation zu Hause gibt das diese Einschlafbegleitung.
00:27:12: Ich habe auch gerade nochmal gesehen oder mir nochmal vergegenwärtigt Es geht um einen Zehnjährigen, deren dritte Klasse besucht also wahrscheinlich tatsächlich einer der ersten Klassenfahrten und da ist es ja eben oft so dass Eltern ganz viele Fragen haben nicht so viel Erfahrung damit haben und das auch auf solchen Fahrten dann manchmal ganz neue Erfahrungen gemacht werden, weil es eben tagsüber ganz anders ist.
00:27:36: Und dann abends vielleicht gar nicht so ein großes Problem da ist wenn man mit der Freundin oder der Freundinnen da ist oder eben auch mit dem Lehrer, mit der Lehrerin andere – ich sag jetzt mal nicht Einschlafbegleitung aber Einschlafrituale also nochmal eine Rückversicherung oder sowas findet ja?
00:27:52: Also das kann auch ne Chance sein!
00:27:55: Puh, jetzt müssen wir noch mal zusammenfassen.
00:27:57: Wir haben ja einiges gehabt.
00:27:59: also wir haben nochmal gesagt es wäre wichtig zu gucken dass eben Also das ein Gefühl dafür entsteht ist es eher mehr über Forderung und dann eher destruktiv zu dem Zeitpunkt oder kann es wirklich eine Entwicklungschance sein?
00:28:13: Es ist wichtig, dass er das möchte und dass Tina sich eher in die begleitende Position stellt.
00:28:19: Dass präzise nochmal seinen Erleben auch formuliert wird seine Sorge, seine Ängste, seine Befürchtungen Das Strategien dafür erarbeitet er arbeitet klingt jetzt so sachlich.
00:28:30: also dass sie gemeinsamen Strategien finden und die auch experimentieren dürfen vielleicht auch in der Einschlafbegleitung Zuhause.
00:28:37: ja dass man damit auch mal anfängt das ein bisschen zu verdichten und gar nicht mehr so viele kleine Schritte macht, sondern es zu verdichten.
00:28:45: Aber immer alles auch in Absprachen.
00:28:47: Er führt ... Es ist sein Prozess eher, hat den Hut auf weil es läuft ja gut wie es jetzt gerade ist und es gibt erst mal keinen Grund sofort was zu verändern Und dann eben auch, wie du es noch mal gesagt hast.
00:28:59: Zu gucken gibt es einen Erfahrungsraum den man gemeinsam gestalten kann wo das ein bisschen experimentiert werden kann vielleicht auch außerhalb von zu Hause um dann eben später auch.
00:29:09: und nochmal Tina super dass du da gar keinen Druck hast um später dann zu entscheiden wird's eine gute freutvolle Erfahrung sein und trau ich mich das habe ich da richtig Lust drauf und hab' ich auch schon gute Erfahrungen gesammelt.
00:29:22: Kann ich mir da vertrauen?
00:29:24: Das alles Gut wird.
00:29:27: So, genau in diesem Sinne glaube ich würde ich diese Frage angehen.
00:29:32: Ja, super.
00:29:33: Und vielleicht als ein letzter Punkt den wir ja in dem Gespräch auch noch mal hatten ich bin da total zuversichtlich dass das funktionieren wird weil wir schon gesagt haben die diese Basis der Reflexion die durch die Frage auch nochmal deutlich geworden ist die ist ja total da und China hat ja schon so viel an klugen Gedanken auch formuliert das glaube ich ganz wunderbar funktioniert wird.
00:29:57: Ich weiß gar nicht ob du das hier auch machst aber an dieser stelle würde mich natürlich dann irgendwann nochmal eine Mail interessieren und bespricht, wie es gelaufen ist.
00:30:05: Und vielleicht auch an der Stelle wenn ihr gerade sowieso schon den Podcast auf Spotify bewerten wollt und ihm Sterne gibt könnt ihr ja gerne auch noch mal kommentieren, wie das bei euch so war mit Klassenfahrten oder vielleicht auch so einer Woche im Ferien kämmt?
00:30:20: Das wäre auch immer interessant ob das sofort glattgelaufen ist, ob es auch so ne Hürde gab die ihr übersprungen habt oder ob das ein Entwicklungsphase war wo man dann gesagt hat naja Probieren wir es vielleicht im nächsten Jahr erst mal.
00:30:33: Wenn ich so an meiner eigenen Kindheit und Jugend denke, dann wurde das eigentlich immer erst richtig schön wenn man gar nicht mehr geschlafen hat nachts?
00:30:40: Das
00:30:41: mögen die Lehrer ganz besonders gerne.
00:30:43: Ja, ich liebe diese Zeiten in denen man dann draußen auf dem Flur sitzt und einfach nur hofft dass die Nacht vor mir
00:30:50: geht.
00:30:51: Genau während wir jetzt hier ja über die Frage sprechen kann ich überhaupt schlafen in der Nacht.
00:30:57: Also Tina es war ganz schön dir nochmal in diesem Kontext zu begegnen und wir freuen uns über Rückmeldung.
00:31:04: Und das war die Familien-Sprechstunde für heute.
00:31:07: Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast-familien-sprechstundenetkatja-seifrang.de weiterhin an mich senden, entweder an mich wenn es Fragen sind wo ihr denkt... Mach du doch mal gerne aber auch grundsätzlich an Bob.
00:31:22: Weil wir einfach gucken, wie kommen wir zusammen?
00:31:25: Und für heute sage ich auf Wiedersehen.
00:31:28: Ich danke euch fürs Zuhören!
00:31:30: Für euer offenes Ohr, für euer offenes Herz und bleibt weich und liebevoll mit euch selbst und euren Kindern.
00:31:37: Ist auch schon fast ein bisschen so was wie eine Affirmation.
00:31:39: Und ich sehe, dass dein Gesicht sich weicht... Also ganz weich wird und du lächelst.
00:31:44: Ja, sich lockert ja.
00:31:47: Bis nächste Woche.
00:31:48: Tschüss ihr Lieben, tschüß Bob, danke!
00:31:50: Bis bald,
00:31:51: ciao!
00:31:55: Das war die Familien-Sprechstunde mit Katja Saalfrank.
00:31:58: Eine neue Folge gibt es jeden Montag überall dort wo es Podcasts gibt und wenn du marzt nehmen wir jetzt noch einen Moment Zeit für dich.
00:32:07: Zeit das gehörte nachwirken zu lassen in Kopf Herz und in deinem Körper.
00:32:12: vielleicht hat sich etwas gezeigt eine neue Perspektive oder eine leise Bewegung.
00:32:18: Spür gerne nach und entschleunige noch mal.
00:32:20: Wenn du selbst eine Frage hast, die du hier in der Familien-Sprechstunde teilen möchtest, schreib mir gerne an podcast-familien-sprechstundeetkatjasaalfrank.de.
00:32:31: Alle Zuschriften werden natürlich anonymisiert.
00:32:34: Hinweise zur aktuellen Folge sowie Informationen zu meinen Kursen und Ausbildungen und allen Angeboten findest Du in den Show Notes.
00:32:42: Schau Dich dort gerne um.
00:32:44: Ich danke dir von Herzen, dass du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir viele gute Beziehungserfahrungen und Verbindungsmomente.
00:32:52: Und nicht vergessen – es gibt keine schwierigen Kinder sondern nur schwierige Situationen!
00:32:58: Bleibt nicht damit alleine schon.
00:33:00: ein Gespräch kann Veränderung bringen, einen Austausch entlasten um Fragen zu stellen, kann neue Wege öffnen.
00:33:08: Deine Katja.
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