Folge 19: Stillen, Wut und Nähe – Wenn ein Kind ständig die Brust will und die Mutter an ihre Grenze kommt

Shownotes


Denn Stillen ist nicht nur Nahrung, sondern viel mehr.

Was passiert, wenn ein Kind genau diesen Weg immer wieder sucht — besonders in Momenten von Wut, Frust oder Überforderung?

Und was geschieht, wenn die Mutter spürt:
Ich möchte etwas verändern.
Ich komme an meine Grenze.

Aber ich will mein Kind mit seinen Gefühlen nicht allein lassen.

In dieser Folge geht es um:
• Stillen als Beziehungs- und Regulationsraum
• eigene Ambivalenzen beim Abstillen und wie sie hilfreihc sein können.
• die innere Haltung für Veränderung
• und die Frage, wie Veränderung gelingen kann, ohne Verbindung zu verlieren

Eine Folge über Nähe, Ambivalenz und den behutsamen Weg vom Vertrauten in etwas Neues.

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In dieser Folge erwähnte Angebote und Informationen:

Der Gedanke der Woche stammt aus den 52 Affirmations- und Verbindungskarten von Katia Saalfrank – Das stärkende Kartenset für eine liebevolle Eltern-Kind-Beziehung

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Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen bei der Familien-Sprechstunde mit Katja Salfrank.

00:00:08: In diesem Podcast geht es um Bindung und Beziehung, um das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern und um das was hinter dem Verhalten von Kindern wirkt.

00:00:17: Ich bin Katja Saalfrank.

00:00:19: ich bin Diplompedagogin, Familientherapeutin und körperorientierte Eltern und Familienberaterin in eigener Praxis in Berlin.

00:00:26: Ich bin Autorin, Podcasterin und Mutter von vier Söhnen.

00:00:30: Ich arbeite bindungs- und beziehungsorientiert.

00:00:33: Und begleite Menschen dabei, Kinder besser zu verstehen – und sich selbst gleich mit!

00:00:38: Ich freue mich sehr, dass du eingeschaltet hast.

00:00:41: Schön, dass Du da bist!

00:00:44: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast Familien-Sprechstunde mit Katja Saalfrank!

00:00:49: Ich freu' mich sehr das ihr mit dabei seid.

00:00:51: ich hoffe es geht euch allen gut und ihr seid wohl auf und gesund und könnt diese Sonnenzeit ein bisschen genießen.

00:00:58: Und ich möchte euch auch gleich noch danken am Anfang dafür, dass ihr ja die neue Kombination, die neue alte Kombination von Bob und mir so positiv begleitet, so herzlich aufnehmend und eure Rückmeldung schickt.

00:01:16: Mir wäre es ein Anliegen zu sagen oder ich gerne dort auch ein bisschen entschleunigen möchten.

00:01:23: also Ich möchte jetzt nicht sagen Es wird immer so sein.

00:01:28: Für mich ist sozusagen das Gespräch, dieses Projekt der Austausch mit euch.

00:01:34: Es für mich so was wie ein Prozess und hat auch eine Dynamik und ich möchte der auch gerne folgen dürfen.

00:01:41: insofern ja hört einfach rein und gibt gerne auch weiterhin eure Rückmeldung und wir probieren einfach die Dinge auseinander ihr sozusagen auf der Hörer-Hörerin Seite und ich ebenso auf der gestaltenden Seite wohin es uns gemeinsam bringt.

00:02:01: Ja, bevor wir jetzt gleich zur Frage von heute kommen lade ich dich wieder zu einem Gedanken für diese Woche ein und ihr kennt das schon?

00:02:09: Ich sage ja immer dass es vielleicht auch ein Gedanke sein kann der Dich, der euch mit durch die gesamte Woche trägt.

00:02:18: Und dieser Gedankel kommt wieder aus meinen Affirmations- und Verbindungskarten und lautet heute alles was ich tue tue ich in Ruhe und Gelassenheit.

00:02:31: Ja, ihr merkt ich habe schon fast in der Vorrede so ein bisschen diesen Satz mit reingegeben.

00:02:36: Dass sich so ein bischen entschleunigt habe und euch um ein bisschen Gelassenheit Und ausprobieren auch gebeten habe oder das noch mal somit reingebracht habe.

00:02:47: und Ich finde dass eben Diesem Gedanken alles was ich tue tue ich in Ruhe und Gelassenheid.

00:02:53: Ich merke das schon wenn ich das formuliere jetzt auch laut aber eben auch für mich Wenn ich das so für mich denke dazukommt, ein Spüren, ein Wahrnehmen.

00:03:04: Und bei uns im Alltag geht es ja immer, immer darum schnell zu reagieren als Eltern, als Mutter, als Vater oder das ist zumindest das was wir sozusagen in unserem Körper oft wahrnehmen dass da einen Druck entsteht und dass wir umgehend sofort irgendetwas tun müssen.

00:03:22: Und das soll so dieser Satz, alles was ich tue, tue ich in Ruhe und Gelassenheit ein bisschen helfen zu entschleunigen.

00:03:30: Mehr in der Situation zu bleiben – und es geht eben nicht immer darum sofort einen Anliegen, einen Wunsch zu stillen sondern vielleicht erstmal das Bedürfnis überhaupt wahrzunehmen zu erkennen und dann eben ja nicht zu stille in Anfangstrichen sondern vielleicht zu beantworten.

00:03:50: Und das können ja dann ganz andere Ebenen sein als die, durch die das Anliegen an uns herangetragen wird.

00:03:59: und wenn wir ein bisschen mehr Ruhe und Gelassenheit und Entschleunigung so in unseren Alltag reinbringen, dann können wir auch mehr oder nochmal anders Entscheidungen treffen, in welche Richtung es gehen kann.

00:04:14: Und dieser Gedanke den könnte ich noch weiterführen Alles, was ich tue, tu' ich in Ruhe und Gelassenheit.

00:04:21: Und in Richtung unseres Kindes unserer Kinder können wir sagen Ich sehe dich mit all deinen Anliegen und

00:04:28: Wünschen.".

00:04:29: So!

00:04:30: Damit können wir auch ein bisschen entschleunigen.

00:04:33: nochmal Ich seh' Dich mit all Deinen Anlieben und Wündchen – und auch das kann schon ganz, ganz viel Ruhe reinbringen, denn dass gesehen werden ist ja häufig, dass worums erst mal geht... Ja, das so zum Anfang vielleicht auch als ein kleiner Nährboden.

00:04:50: Als ein kleiner Boden für das was ich heute an Frage mitgebracht habe und vielleicht auch für mögliche Gedanken, für möglichen Impulse die mit dieser Frage zusammenhängen.

00:05:01: Und heute hat mir Svenja geschrieben Die natürlich wieder anders heißt ihr kennt er schon und sie hat mir geschrieben an podcast-familien-sprechstunde et katjasahlfrank.de.

00:05:13: Und Svenja schreibt Liebe Katja, ich freue mich so dass du diesen neuen Podcast gestartet hast da du mir schon so viele tolle Denkanstöße und Hilfen für meinen Familienalltag mit zwei Kindern geben konntest durch den Familienratpodcast.

00:05:32: Daher würde ich gerne deine Gedanken zu meinem Stillproblem wissen.

00:05:37: Liebes Svenja genauso ist es gedacht!

00:05:38: Ich freu mich sehr das Du auch hier wieder weiter dabei bist.

00:05:48: Meine kleine Tochter stelle ich noch sehr häufig, nachts im Moment durchschnittlich sieben bis acht Mal und am Tag ebenso.

00:05:55: Sie ist ein zauberhafter Wirbelwind und weiß genau was sie will – im Alltag gibt es natürlich auch viele Emotionen sei es Konflikte mit dem Bruder oder die alles selber machen.

00:06:06: Zeit!

00:06:08: Wenn sie sich ärgert kann sie sehr wütend werden und sucht zur Beruhigung sofort meine Brust.

00:06:12: Sie schmeißt sich dann in Stillposition auf meinen Schoß reist mit viel Geschrei und Wein mein Pullover hoch.

00:06:18: Eigentlich wollte ich langsam abstellen und damit beginnen, den Tag über nicht mehr so zu stillen.

00:06:23: Jedoch wenn ich die Brust nicht gebe schreit sie sich in Rage bis zur völligen Erschöpfung.

00:06:32: Da dies bestimmt zehnmal am Tag passiert und ich noch ein älteres Kind habe, dass sich seit drei Monaten in der Kita-Eingewöhnung befindet und dort auch viel Zuwendung und Sicherheit von mir braucht, schaffe ich es gerade nicht das Abstillen durchzusetzen.

00:06:45: Gerade in der Kita möchte ich nicht, dass sie sich ständig in Rage schreit wenn ich ihr die Brust

00:06:50: verweigere.".

00:06:51: Viele Stimmen von außen sagen mir, dass sie nicht lern sich bei dem Wutanfall anders zu regulieren wenn ich ihr immer die Brust zum Runterkommen anbiete und ich mich dadurch abhängig mache und das Problem nur verschiebe.

00:07:03: Nun bin ich doch etwas verunsichert ob da stillen zur Beruhigung eines Wutanfalls die beste Strategie ist.

00:07:09: allerdings fehlt mir zur Zeit die Kraft diesen Kleinkampf im Alltag durchzuhalten mit beiden Kindern zu Hause.

00:07:15: Ich habe auch schon versucht, ihr zur Beruhigung einen Schnuller, nassen Waschlappen oder sonstiges anzubieten.

00:07:21: Das wirft sie alles in hohem Bogen durch das Zimmer und schreit nur Brust!

00:07:26: Ich frage mich wie ich es schaffe Sie abzustillen?

00:07:28: Auch Nachts wenn sie die Brust nicht bekommt, schreibt sie wie am Spieß und hat dabei sehr viel Ausdauer.

00:07:34: Hast du ein Tipp für mich?

00:07:35: – ich danke dir für dein offenes Ohr.

00:07:37: Liebe Grüße

00:07:38: Svenja!".

00:07:43: Also erstmal vielen, vielen Dank für die Frage und das Schildern deines Konflikts.

00:07:47: Um denen es vermutlich auch um einen inneren Konflikt geht, schauen wir uns noch mal an und versuchen die Dynamiken, die dahinter wirken könnten und die Zusammenhänge erst einmal besser wahrzunehmen und besser zu verstehen, um dann vielleicht weiterzugehen.

00:08:01: Als allererstes möchte ich dir noch mal sagen, diese Stimmen von außen die uns Eltern und Mütter vor allen Dingen in dieser Situation oft so viel Druck machen können sind nicht realistisch.

00:08:14: Du wirst dich nicht abhängig machen bzw dein Kind nicht abhängig machen davon wenn du in diesem Alter sozusagen für dich Prioritäten setzt und zum Beispiel überlegst, ist das jetzt wirklich sinnvoll am Tag?

00:08:27: Wo du gerade auch ein zweites Kind noch begleitest.

00:08:30: Wo viele Leute im Außen sind

00:08:32: usw.,

00:08:33: dass du da für dich entscheidest die Priorität so zu setzen nicht in diesen Krampfkampf zu gehen.

00:08:40: Das finde ich schon ein guter Impuls von dir, dass du sagst diese Zeit ist irgendwie so bisschen heilig und an der Stelle mache ich mir jetzt nicht mehr Stress als es sein muss nur weil sage ich mal in den Kopf gesetzt habe, dass ich gerne abstellen möchte.

00:08:55: Das ist vielleicht nicht der richtige Ort dafür da jetzt in einen Kampf zu gehen und einem Prozess zu gehen, der ja sehr höchstpersönlich zwischen dir und deiner Tochter

00:09:05: stattfindet.".

00:09:06: Das ist so das eine, das zweite was ich noch sagen möchte ist dass Kinder das kommen wir bestimmt gleich noch drauf aber ja sehr sehr sehr lange brauchen bis sie sozusagen auch Wutanfälle mit Eigenanteilen auch regulieren können und nicht mehr so stark bei jeder Wut die kommt von uns Eltern oder Bezugspersonen, Bindungspersonen abhängig sind sich zu regulieren.

00:09:32: Also diese Korrigulation wird noch ziemlich lange notwendig sein und zwar nicht weil unsere Kinder doof sind oder dein Kind irgendwie auffällig ist sondern Weil die Kinder so konzipiert sind so gestrickt sind.

00:09:45: das Nervensystem ist lange noch nicht ausgereift Und bei starker Erregung, hohe Erregungen im Körper schießen sozusagen Impulse durch.

00:09:54: Übrigens in Klammern auch bei uns Erwachsenen immer noch mal wieder ... Und da braucht es eine Korrigulation von uns Eltern.

00:10:03: Also diesen Gedanken da sozusagen dran zu hängen und denen ein bisschen mit Angst zu füttern, dir gegenüber das Wetter nicht anders – sie lernt da etwas nicht ja?

00:10:12: Also das darfst du auch erst mal hören und zur Seite stellen und du darfst auch noch einmal in den Kopf gehen weil mein Gefühl ist dass du's auch in Anfangsstrichen besser weißt!

00:10:22: Ja, du weißt das eigentlich und trotzdem setzt es uns natürlich unter Druck.

00:10:26: Machen wir das alles richtig?

00:10:28: Wir wollen's gut machen!

00:10:29: Mein Ziel ist jetzt nur dich da erstmal wieder ein bisschen mehr zu orientieren und auch in die Sicherheit zu bringen.

00:10:36: Wenn ich also jetzt nochmal so'n bisschen mit dir sortiere oder hier in dieser Runde sortiere dann habe ich eben schon eine Sache gesagt nämlich Druck gibt es an vielen verschiedenen Ebenen vermutlich Druck, also es gibt einen Druck insgesamt.

00:10:52: Von außen durch die Situation am Tag in deinem Alltag zu Hause mit zwei Kindern dann durch die Kita-Situation wo ja auch Menschen dabei sind, die dir eben auch Dinge suggerieren und dann gibt es noch die Stimmen in dir und auch deinen eigenen Wunsch ein bisschen unabhängiger zu werden und eventuell auch abstellen zu wollen Ja, was vielleicht auch mit dieser Gesamtbelastung sage ich jetzt mal zu tun hat.

00:11:20: Also es hört sich für mich auch an als hast du auch einen ordentlichen Druck auf den Schultern also Zuhause den Alltag mit Kindern in diesem Alter auch zu bewältigen.

00:11:30: das kann sich an verschiedenen Stellen leicht anfühlen, also wenn man in die Augen guckt der Kinder und wenn man entschleunigt sein kann usw.

00:11:38: Und dann sind wir aber doch eben durch Kita und durch bestimmte Prozesse, die dann auch weiter mitlaufen nämlich zum Beispiel die Kita-Eingewöhnung ja, die ja auch in eine Entlastung reinführen darf für dich, wenn du dann auch die Zeit anders nutzen kannst und nicht mehr in der Eingewöhnung dabei sein musst, sozusagen vorbereitend möglich wird überhaupt, dass dein älteres Kind sich dort in der Kita eben auch wohl und sicher aufgehoben fühlt.

00:12:09: Und ja da ist einfach für mich erstmal eine Menge Druck da auf unterschiedlichen Ebenen und erst mal diesen Druck auch wahrzunehmen und dann auch zu überlegen will ich den nehme ich den, an welcher Stelle kann ich die Gedanken nicht so nehmen?

00:12:27: Lass sich das nicht so nahe an mich ran.

00:12:29: Ja es ist natürlich schwierig in der Kita, das weiß ich und gleichzeitig zu Hause im Tag kannst du vielleicht auch nochmal andere Erfahrungen machen.

00:12:37: also lass uns da noch mal genauer hingucken.

00:12:39: wichtig für jetzt ist für mich gerade erstmal dass da wahnsinnig viel Druck drin ist was eben auch zur Folge hat und das ist das zweite das eben viele Machtkämpfe zu entstehen scheinen.

00:12:53: Du schreibst davon, dass du das Gefühl hast etwas durchsetzen zu müssen.

00:12:57: Also das Abstillen zum Beispiel oder dass du dann eben auch sagst, du willst es nicht durchsetzten und du gibst dann auf.

00:13:05: also ich schreibe das jetzt mal hier oder gibt's mal so in Anführungsstrichen rein Und das ist für mich so ein kleines Signal dafür, dass du im Kampf bist.

00:13:13: Im Kampf vielleicht mit deinem eigenen Wunsch, im Kampf mit dem wie du es dir wünscht, also wie's auch sein soll und eben auch so ein bisschen in den Kampf geraten könntest – mit deiner jüngeren Tochter, mit deinen Babys ja fast noch wirklich ein Baby, ein Kleinkind ne?

00:13:28: Wobei dein älteres Kind ja auch noch einen kleinen Kind ist!

00:13:30: Also du hast eine Menge zu tun.

00:13:34: Können wir auch gleich noch mal hingucken, was hast du denn eigentlich zu tun?

00:13:36: Warum ist es dann so anstrengend?

00:13:39: Weil deine Tochter gerade in der Autonomiefase ist.

00:13:43: Das hast Du auch beschrieben, die ich will selber macht Zeit.

00:13:46: Hast Du's genannt ein bisschen in die Richtung sinngemäß und Ich will selbst entscheiden kommt da ja auch mit dazu.

00:13:53: Und ich will aber noch einen weiteren Aspekt damit reinnehmen Denn nicht nur Deine Tochter is' grade In der Autonomie Phase sondern Auch dein Sohn ist in der Autonomiephase.

00:14:06: Und das ist natürlich, du hast jetzt zwei Kinder in dieser Phase wo die Kinder nicht nur Dinge selbst entscheiden wollen also ins Tun kommen wollen sondern ja auch abbremsen und da es einfach einiges zu tun und die Möglichkeiten für Kämpfe, für Stoppen im Alltag, für die Frage wie kommen wir jetzt weiter?

00:14:27: Für Co-Regulation auf unterschiedlichen Ebenen ganz drastisch für dich.

00:14:34: Und wenn ich das richtig verstehe, bist du an vielen Stellen ja auch mit dir und alleine im Alltag also... Das ist erstmal etwas, dass muss man sich erst mal klarmachen, dass das wirklich auch ein steiler Berg jeden Tag ist den du da hochkletterst und losgehst und zu bewältigen hast.

00:14:51: Die Autonomiefase habe ich ja in ganz vielen Podcast folgen schon genauer beleuchtet.

00:14:58: Wichtig wäre mir noch mal zu sagen, dass sie eben hier schön zusehen ist das es nach dem ersten Lebensjahr passiert und dass da eben besonders zum Tragen kommt Beziehungsweise wenn wir über den Dreijährigen sprechen, dass da die Entwicklung schon ein bisschen komplexer ist.

00:15:16: Und jetzt hier mit deiner Tochter ist es so wie aus dem Lehrbuch oder aus vielen anderen auch sichtbar, dass sie von einem System Zusammenbruch zum nächsten zu stolpern scheint und sie kann sich sprachlich noch nicht wirklich mitteilen.

00:15:32: Sie hat innerlich eine Starheit wo sie sich auf einen Ziel ausgerichtet hat nämlich eigentlich noch sehr rudimentär, ja ich will das nicht oder ich will genau dass.

00:15:45: Ja wie du es auch beschrieben hast und dabei ist sie dann eben auch gar nicht konsistent und kann auch dieses innere Bild oft noch gar nicht halten.

00:15:53: Das vielleicht jetzt bei der Brust anders aber insgesamt sondern sie isst da in der Autonomiefase und die Gefühle brechen da zusätzlich sehr schnell und impulsiv durch Und das Ganze äußert sich dann eben in Wut anfällen an jeder Ecke.

00:16:08: Es ist leider nicht nur einer am Tag, sondern es sind ganz viele wie du auch eindrücklich in deiner Mail beschreibst und mir ist einfach noch mal wichtig dass es wirklich deutlich wird wie herausfordernd diese Zeit für dich ist und ich kann dich nur ermutigen oder dir jetzt nochmal so einen Ausblick geben besser werden wird, dass es anders werden wird mit einem differenzierten Spracherwerb und auch der kognitiven Entwicklung.

00:16:36: Also für deinen Großen aber auch für die Kleine also wenn die Bilder im Kopf konstante haltbar sind beziehungsweise mehr Assoziationen dann auch möglich sind und ein Umplan- und Kompromisse auch in der Entwicklung besser und mehr angenommen werden können.

00:16:52: Mit deinem älteren scheint das ja schon vielleicht auch nur ab und zu Aber ja doch anders zu sein Und vielleicht kannst du das als einen hilfreichen Gedanken und eine gute Aussicht nehmen, daraus auch etwas Zuversicht zu schöpfen dass es sich verändern wird.

00:17:10: Ja jetzt würde ich gerne zu deiner Frage kommen und zum stillen!

00:17:15: Impulse zum Mitnehmen.

00:17:17: Stillen ist für ein kleines Kind viel mehr als Nahrungsaufnahme, natürlich ist stillen auch Nahrung und Milch bekommen.

00:17:24: Bindungs- und beziehungsorientiert betrachtet es stillen jedoch auch und vor allem einen sehr früher Beziehungsvorgang – eine sehr frühe Beziehungserfahrung!

00:17:33: Das Kind erlebt näher Wärme Geruch Haut Stimme Rhythmus Auch Herzrhythmus Blickkontakt, Sättigung, Beruhigung und Sicherheit in einem gemeinsamen körperlichen Geschehen.

00:17:48: Diese Prozesse und Aspekte können ebenfalls über das Flaschen geben, berücksichtigt werden – das ist mir wichtig zu sagen!

00:17:54: Aber bleiben wir mal beim Stillen.

00:17:56: Beim Stillen wird also nicht nur Hunger reguliert, es werden auch innere Spannungen reguliert.

00:18:02: Müdigkeit Unruhe Schmerz Angst Viele Gefühle Frustration Überforderung All das kann sich im Stillen für einen Moment beruhigen, weil das Kind nicht alleine mit seiner inneren Erregung bleibt.

00:18:17: Aus bindungs- und beziehungsorientierter Sicht ist das sehr bedeutsam – denn kleine Kinder kommen nicht mit der Fähigkeit auf die Welt sich selbst zu regulieren!

00:18:25: Sie brauchen dafür über lange Zeit um gerade am Anfang ihres Lebens den Körper, die Stimme, die Ruhe, die Präsenz und die Verlässlichkeit eines erwachsenen Menschen.

00:18:37: eine erwachsene Bezugsperson.

00:18:39: Stillen kann eine besonders dichte Form dieser Co-Regulation sein.

00:18:44: Die Brust steht für das kleine Kind also nicht nur für Nahrungsaufnahme, wie gesagt sondern viel mehr!

00:18:50: Für Verbindung, Beziehung, Nähe, Trost und Sicherheit und ein Inneres – und das ist ganz entscheidend.

00:18:56: ich bin nicht allein.

00:19:02: Also wenn wir uns jetzt nochmal klar machen dass die Brust für deine Tochter nicht nur nahrung, das ja vielleicht auch nichts Neues aber trotzdem noch mal wichtig auch für Verbindung steht, dann ist es vielleicht noch mal mehr verständlich dass ein Kind oder deine Tochter jetzt gerade die Brust nicht einfach nur will im Kopf sondern also als Bild.

00:19:24: Sondern das sie eben in bestimmten Momenten deine Brust auch sehr vehement sucht vor allem dann wenn starke Gefühle auftauchen.

00:19:33: Die Brust ist dann eben nicht nur irgendein Objekt sonder Sie is ganz doll verschmolzen mit der Beziehung zu dir und ganz, ganz arg an Sicherheit geknüpft – also Verbindung und Sicherheit.

00:19:48: Und es ist nochmal wichtig sich klarzumachen dass stillen eben eine Beziehungserfahrungen zwischen zwei Menschen ist.

00:19:55: Ja, es betrifft eben nicht nur das Bedürfnis des Kindes nach Nähe, Nach Verbindung, nach Trost, nach Sicherheit, nach Körperkontakt sondern auch deinen Körper den Körper der Mutter die Kräfte und auch die Grenzen sozusagen der stillenden Mutter.

00:20:12: deswegen würde für mich jetzt auch bindungs- und beziehungsorientiert gar nicht heißen du musst immer weiter stillen solange das Kind danach verlangt.

00:20:21: Sondern es heißt für mich auch wir verstehen, wir lesen.

00:20:25: Wir spüren – wir nehmen wahr – warum das Stillen und diese Art von Kontakt für das Kind so bedeutsam ist?

00:20:33: Und wenn wir es verändern wollen….

00:20:37: Also wenn du jetzt diesen Impuls hast, dann gestalten wir diese Veränderung nicht als Entzug sozusagen von Beziehungen sondern begleiten das Ganze als einen bindungs- und beziehungsorientierten Übergang.

00:20:51: Bindung meint ja in dem Fall wie können die Dinge verknüpfen?

00:20:55: Was wissen wir darüber?

00:20:56: und auch wie können wir in Verbindung bleiben?

00:20:59: und gleichzeitig auch was ist jetzt konstruktiv für die Beziehung?

00:21:04: Und dann kann das Kind eben erleben, die Brust ist vielleicht nicht immer mehr verfügbar.

00:21:10: Aber meine Mutter leidt verfügba.

00:21:12: Die Beziehung bleibt verfügbaar sozusagen auf die kann ich zurückgreifen.

00:21:16: Die Verbindung bricht nicht ab.

00:21:18: Den Nähe bleibt der Trost bleibt die Stimmung bleibt Die Beziehung wird weiter in dieser Form gestaltet.

00:21:26: Und das wäre eben eine wichtige Erfahrung, die wir immer wieder gucken können.

00:21:32: wie können wir das vermitteln?

00:21:34: Wie können wir es leben und gestalten?

00:21:37: Weil es geht nicht nur darum eine Gewohnheit zu beenden.

00:21:40: Es ist natürlich auch eine Gewohnhalt weil wir sozusagen die Art von Verbindung und Sicherheit und Trost jetzt über diese Art und Weise erfahren haben.

00:21:50: Aber es ist eben noch viel mehr, ja?

00:21:53: Es geht darum eine sehr frühe Form von Regulationen und Verbindungen behutsam in andere Formen zu überführen.

00:22:03: Und das braucht ein bisschen Zeit.

00:22:05: Das braucht auch vielleicht einen guten Zeitpunkt.

00:22:08: Das braucht auch kleine Schritte also was kleinschrittiges.

00:22:14: Auch vor allen Dingen Klarheit, innere Klarheit in uns und ganz viele liebevolle Wiederholungen.

00:22:22: Und es braucht auch ein bisschen psychische Kraft dafür – in uns!

00:22:27: Also ich kann das nur auch noch mal aus eigener Erfahrung sagen und verstehe es, wenn ja dich da sehr gut dieser Wunsch nach mehr Autonomie und nicht so sehr bewohnt zu sein.

00:22:40: Auch nach diesen doch kurz hintereinander stattfindenden Schwangerschaften und den beiden kleinen Kindern die eben noch sehr nahe an ihr dran sind und auf der anderen Seite diese Verunsicherung darf ich mir das rausnehmen, muss sich nicht noch mehr zur Verfügung stehen.

00:22:57: Ja und ich würde dich da gerne bestärken nochmal mehr mit reinzunehmen so in diesen Gedanken was möchtest du?

00:23:06: Weil es gibt doch einfach sehr viele Dinge die ja gerade auf dich einströmen und da nochmal auch liebevoll mit dir selbst zu sein also deine Grenzen, deine Erschöpfung auch wahrzunehmen Weil du willst eigentlich abstellen, das ist so dein Gedanke.

00:23:21: Und gerade ist aber die Grenze sozusagen die Möglichkeit für dich klar zu sein vielleicht auch nicht so stabil in Anführungsstrichen oder nicht so klar weil du so erschöpft bist zu sein scheinst ja?

00:23:35: Aber ich verstehe es auch, weil du zwei kleine Kinder begleitest und da einfach grade viel Druck auch isst.

00:23:42: Ja!

00:23:42: Viel Übergangsdruck also.

00:23:44: Du hast ja schon den Übergang in die Kita deines älteren Kindes Und jetzt kommt noch der Übergang dazu vom stillen hin zu etwas Neuem.

00:23:53: Dann kommt noch ein Ambivalenz in dir dazu, darf ich das eigentlich?

00:23:58: und der Druck von außen die stimmen?

00:24:00: Ja sonst lernt sie keine andere Regulation da kommen vielleicht auch noch so bisschen so was wie ein Schuldgefühl dazu oder so einen Versagensdruck, kannst du ja mal für dich rein spüren.

00:24:12: Wie viel Druck und Ambivalenz da ist nicht mit dem Ziel da weiter rein zu gehen sondern noch einmal mehr mit dem ziel dich davon so ein bisschen innerlich zu lösen weil wichtig wäre über das Abstillen nicht in einen Machtkampf zu geraten also auch nicht im Inneren mit dir, sondern dass es wirklich sowas wie ein Beziehungsprozess ist der auch dynamisch verlaufen darf.

00:24:36: Also wie kannst du vielleicht eine neue Klarheit in dir finden, ohne dann auch das Gefühl zu haben dass du deine Tochter irgendwie emotional alleine lässt?

00:24:48: Ich will aber noch mal einen anderen Aspekt aufgreifen nämlich diesen Aspekt den ich eben schon gesagt habe.

00:24:54: dein älterer Sohn ist gerade in der Kita-Eingewöhnung und beide Kinder brauchen auf einmal enorme Sicherheit.

00:25:02: Und das macht eben nicht nur dieses Stillthema präsenter, weil da geht es ja auch um Sicherheit.

00:25:10: Sondern eben auch nochmal das Kita-Eingewöhnungsthema und damit wird es vielleicht auch insgesamt noch mal größer zu einem Belastungs-und Familiensystem Thema Sozusagen, dass wir da nochmal gucken ist das die richtige Priorität.

00:25:25: Ist es jetzt der richtige Zeitpunkt?

00:25:27: Dass du für dich vielleicht auch noch mal hier jetzt mit den Gedanken und den Impulsen wahrnehmen weil ich habe schon einmal gesagt Es ist ein sehr persönlicher Prozess Und diese innere Klarheit die findest du glaube ich nicht indem jemand zu dir sagt macht es jetzt und muss ja sein und überangst.

00:25:45: Und ich möchte auch nicht sozusagen jemand sein, der jetzt den Druck in die andere Richtung dir gibt.

00:25:51: Sondern ich möchte eigentlich gerne dass du ihn dich reinspürst und guckst wo ist eigentlich dein Raum?

00:25:57: Der Sicherheit weil du bist ja diejenige die jetzt Sicherheit im Außen geben möchtet für beide Kinder und da darfst Du auch ein bisschen Deine Gedanken wahrnehmen und darfst ein bisschen deine Ambivalenzen wahr nehmen und dann für Dich auch nochmal entscheiden an welcher Stelle du vielleicht ansetzt und welche Dinge du vielleicht auch in der Priorität nach hinten schieben darfst, einfach damit der innere Druck nicht so hoch ist.

00:26:23: Ich habe noch ein Gedanken zur Eingewöhnung weil du da auch schreibst, dass du jetzt schon drei Monate mit beschäftigt bist.

00:26:30: Und mir ist noch mal wichtig dir einen kleinen Impuls mitzugeben, das es in der Eingewöhnung nicht nur darum geht, dass sozusagen die Person, die eingewöhnt als Bindungsperson möglichst lange anwesend ist sondern es geht ja eher darum, dass dein Kind erleben kann meine Mutter ist mit diesem Ort und mit diesen Bezugspersonen beziehungsweise mit meiner Bezugsperson also in dem Falle einer Bezugserzieherin ein Bezugserzieher.

00:26:56: Ja, sie vertraut.

00:26:58: Also du vertraust der Erzieherin dem Erziehr deines Sohnes und dass du es nicht einfach übergibst sondern das so was wie eine Brücke eben baust.

00:27:07: Wichtiger Satz hier Kinder binden sich über ihre Eltern.

00:27:11: Das heißt, Kinder binden sich nicht einfach isoliert an fremde Menschen wenn sie sozusagen den Raum auf einmal also die Kita entdecken.

00:27:19: Sondern Sie treten über Sicherheit ihrer vertrauten Bindungspersonen in neue Beziehungen ein und über das heißt du kannst ganz viel Sicherheit geben indem Du nicht alles selbst machst und nicht die ganze Zeit sozusagen Verantwortung übernimmst.

00:27:37: Ich weiß jetzt nicht wie die Eingewöhnung aussieht ja sondern Die Verbindung zu der Erzieherin zum Erziehersichtbar werden lässt und so für deinen Sohn nochmal Sicherheit in dein Kita mehr entstehen kann.

00:27:50: Ja, also wir haben jetzt gerade gehört dass du an mehreren Stellen im Grunde die Hauptregulationsperson bist beim Stillen für deine Tochter bei der Eingewöhnung für deinen SOhn Und für mich würde es eher darum gehen nicht noch mehr zu übernehmen und zu tragen sondern irgendwie Anders.

00:28:08: Also die Beziehungen und die Situation so zu gestalten, dass Sicherheit zum Beispiel in der Kita auch über andere sichere Personen entstehen kann aber das es nicht noch mehr Belastung für dich wird.

00:28:22: Zum abstellen darfst du dir nochmal selbst ein bisschen klarer werden eine deutliche Haltung finden Und mir ist hier nochmal wichtig Dass Du nochmal diesen Aspekt von Resonanz wahrnimmst in diesem Prozess.

00:28:37: Weil wenn du dir selbst nicht klar bist oder kurz klar bist und dann sozusagen innerlich kippst, dann spürt deine Tochter das unter Umständen in der Resonanz zwischen euch die dann eben ja auch zu Verunsicherung noch mal zusätzlich führen kann.

00:28:53: Ja,

00:28:53: d.h.,

00:28:55: Kinder reagieren eben nicht nur auf unsere Worte sondern sie reagieren auch sehr fein auf innere Resonanzen auf Körperspannung, auf Stimme.

00:29:03: Auf unser Zögern auch auf so ein Innereszögern ja auf ein sage ich jetzt mal schlechtes Gewissen auf unsere Unsicherheit.

00:29:12: und wenn du innerlich eigentlich abstellen möchtest aber gleichzeitig große Sorge hast sie damit überfordern zu können dann kommt unter Umständen beinahe einer Tochter auch nochmal einen widersprüchliches Signal an.

00:29:25: Dann hört sie vielleicht sowas wie Nein Jetzt Nicht Und spürt gleichzeitig, Mama ist unsicher und vielleicht habe ich irgendwas verkehrt gemacht oder was ist hier eigentlich los?

00:29:37: Also sie spürts diese widersprüchlichen Botschaften.

00:29:41: Ich sage jetzt mal so komm her!

00:29:43: Du wirst gestillt, aber innerlich geh weg.

00:29:45: Ich möchte eigentlich nicht

00:29:46: mehr.".

00:29:47: Und das ist jetzt nur ein Gedanke und kein Drama.

00:29:50: Aber mir ist es noch mal wichtig dass da die Verunsicherung dann eben auch sein kann und dass sie dann vielleicht auch noch stärker protestiert oder sich noch mehr Sicherheit holen möchte.

00:30:02: Und das ist keine, sage ich jetzt mal so Manipulation wie es vielleicht dann von den anderen interpretiert wird.

00:30:08: Sie muss nur laut genug schreien und dann gibst du nach sondern das ist eben ein sehr feines Resonanzgeschehen zwischen euch beiden.

00:30:18: Du schreibst ja sehr reflektiert auch sie weiß genau was sie will.

00:30:23: Das spürst du ganz deutlich.

00:30:25: und trotzdem kann man noch mal gucken, wo kommt denn dieser Wille her?

00:30:27: Und wird er noch einmal verstärkt durch irgendetwas was in eurer Resonanz sich zeigt.

00:30:32: Du darfst vielleicht nochmal mehr wahrnehmen wann will sie wirklich und wann hast du das Gefühl jetzt braucht sie Und dafür ist eben wichtig, dass du auch in dich rein spürst.

00:30:44: Also nochmal – ambivalenz ist erstmal nichts Falsches.

00:30:47: Ambivalenz stellt uns ja auch vor zwei oder vor verschiedene Fragen und deine ambivalenz zeigt ja, dass Du Dein Kind wahrnimmst, das Du mitfühlst, dass Tu eben nicht einfach über sie hinweg gehen möchtest und gleichzeitig wenn ambivalens im entscheidenden Moment dann aber zur Führung wird.

00:31:07: Also dieses Kommherr, ich stelle dich... Ich sag jetzt mal so mit inneren Augenrollen das bin jetzt eher mal ich als dass ich das bei dir wahrnehme ja du sagst ja eher du gibst dann auf Dann kann es eben ein Kind auch zusätzlich verunsichern und dann werden wir unter Umständen eben nicht mehr als etwas sicheres wahrgenommen sondern als was wackelig ist was unklares.

00:31:28: Ja und das heißt dann komm her bleibt bei mir.

00:31:31: ich kann jetzt überhaupt gar keinen Schritt über irgendeine Brücke machen.

00:31:35: Deshalb wäre für mich jetzt wichtig zu gucken, bist du wirklich innerlich bereit diese Veränderung zu begleiten.

00:31:43: Was genau möchtest Du verändern?

00:31:46: Da kannst du noch mal so gucken und nochmal auch vielleicht Prioritäten setzen.

00:31:50: Wo bist du am meisten entspannt?

00:31:52: Wo ist die Ambivalenz am wenigsten da, sondern wo bist du klar?

00:31:57: Ist das tagsüber irgendwie in der Situation, wo ihr alle zusammen seid?

00:32:00: Ist es nachts in bestimmten Situationen?

00:32:03: Und was kannst du im Moment auch realistisch sozusagen in deiner Klarheit halten ohne nach kurzer Zeit erschöpft sozusagen aufzugeben und dann das Gefühl zu haben, ich war jetzt wieder in einem Machtkampf.

00:32:17: Also es wäre nicht der erste Schritt – das will ich noch mal deutlich sagen – wie hältst du ihr Schreien besser aus?

00:32:23: Und wie entziehst du dir die Brust?

00:32:24: Das ist mir nochmal ganz wichtig!

00:32:26: Sondern dich selbst zu fragen bist du bereit diese Veränderungen zu begleiten, diese Brücke zu gestalten?

00:32:33: Und ja, wo kannst du einen ersten Schritt vielleicht auch machen und anfangen die Brücke zu bauen?

00:32:42: Vielleicht wäre es möglich dass ich gebe das jetzt einfach noch mal als Gedanken reintags über.

00:32:48: Wo du dich dann eben auch sicher fühlst in deiner Klarheit in bestimmten Situationen nicht mehr zu stillen aber eben weiterhin nochmal zu gucken was braucht es erinnert sich nochmal Verbindung Trost Sicherheit Körper Kontakt Nähe Ja, Stimme.

00:33:05: Also da ist vielleicht gar nicht nur entscheidend was du dann tust also ob du dann eine Milchflasche anbietest stattdessen oder Saft oder dein Finger oder ein Waschlappen... Du hattest den Waschleppen beschrieben ne?

00:33:17: Sondern wie du das tust und wie du sozusagen diese Brücke gestaltet hast.

00:33:24: Und ich glaube so wichtig wäre nochmal dass du Ja nochmal für dich so klar, machst die Beziehung.

00:33:33: Die Verbindung ist ganz klar verfügbar nur die Art und Weise ist eine andere Und da darfst du einfach noch mal so Einfach in Anführungsstrichen nochmal in dich reinspüren und nochmal Entschleunigen und nochmal wirklich ein bisschen deine Ambivalenz dir anschauen und auch tagsüber Prioritäten setzen.

00:33:55: ja Also ich hoffe, dass dir die Impulse vielleicht hilfreich sein können für deine ganz vielfältigen Prozesse, die gerade irgendwie so auf ganz vielen verschiedenen Ebenen ganz fein laufen.

00:34:07: Und ich möchte dich nochmal bestärken du machst es ganz wunderbar mit deinen wundervollen Kindern und vergiss dich selbst unter eine Grenze dein Raum, die Verbindung zu dir selbst nicht.

00:34:18: Du darfst auch liebevoll und weich auf dich schauen.

00:34:22: Und gleichzeitig eine klare Positionierung finden, die du nicht hart hältst sondern die du klar hältst.

00:34:28: Nicht isoliert sozusagen auf den Bezug auf das was du spürst bei deinen Kindern in dir.

00:34:36: Was sich an Außendynamik zeigt, sondern wirklich in Verbindung dynamisch zu gucken, was braucht es da jetzt?

00:34:44: Da würde ich gerne nochmal den Satz vom Anfang Mit reinnehmen.

00:34:48: als Nährboden hatte ich den heute so ein bisschen eingeführt.

00:34:52: Alles, was ich tue, tu' ich in Ruhe und Gelassenheit!

00:34:57: Ich sehe dich mit all deinen Anliegen und

00:34:59: Wünschen.".

00:35:01: Und vielleicht, Svenja ist das ja auch schon ein kleiner Zwischenschritt zu sagen, ich seh' dich mit allen Anliegungen und Wunschen und wir schauen jetzt im nächsten Schritt.

00:35:10: wie können wir es an den verschiedenen Stellen die Anliege-und-Wünsche neu beantworten?

00:35:16: Also vielleicht erinnert ihr euch auch ab und zu an diesen Satz?

00:35:20: Und daran, dass dieser Satz ja schon ganz viel Regulation an sich ist.

00:35:25: Nämlich die Botschaftsende Du bist wichtig!

00:35:29: Du bist wertvoll.

00:35:31: Ich bin da Ihr Lieben.

00:35:35: Das war für heute die Familien-Sprechstunde.

00:35:37: Schreibt gerne wieder in den Kommentaren bei Spotify, ich mag das immer sehr euch zu lesen.

00:35:43: wie geht es euch mit dem Thema?

00:35:45: ja vielleicht abstimmen wenn ihr kleinere Kinder habt aber auch mit diesem thema ambivalenzen innere ambivalenz und die erstmal wahrzunehmen worin die bestehen.

00:35:54: Ich finde das gar nicht so einfach.

00:35:57: Ja, und gerne könnt ihr eure Fragen natürlich an podcast-familien-sprechstundeetkatjasaalfrank.de an mich senden.

00:36:05: Gerne fragen wo ihr das Gefühl habt die sind für Bob und mich geeignet.

00:36:10: dann gerne auch an uns beide.

00:36:12: Ihr dürft es auch gerne immer an uns beiden richten und dann beantwortets eben der gerade da ist bzw.

00:36:18: die Konstellation die wir gerade geplant haben.

00:36:22: Und natürlich freue ich mich, wenn es euch gefällt.

00:36:24: Wenn ihr viele Sterne da lasst, abonniert und auch anderen weiter erzählt, dass es jetzt die Familien-Sprechstunde gibt!

00:36:30: Und Dankeschön, dass ihr den Weg hier mit mir geht, mit uns geht und mitgestaltet – das ist wirklich wunderbar!

00:36:38: Für heute sage ich auf Wiedersehen.

00:36:40: Ich danke euch für euer Zuhören, für euers offenes Herz, für Euer offenes Rohr.

00:36:45: Bleibt weich und liebevoll mit Euch selbst und mit Euren Kindern.

00:36:49: Und bis nächste Woche!

00:36:51: eure Katja.

00:36:55: Das war die Familien-Sprechstunde mit Katjasaal Frank, eine neue Folge gibt es jeden Montag überall dort wo es Podcasts gibt und wenn du magst nehmt ihr jetzt noch einen Moment Zeit für dich!

00:37:07: Zeit das Gehörte nachwirken zu lassen in Kopf Herz und in deinem Körper.

00:37:12: vielleicht hat sich etwas gezeigt?

00:37:14: Eine neue Perspektive oder eine leise Bewegung nach Innen.

00:37:18: spür gerne Nach und Entschleunige nochmal.

00:37:20: Wenn du selbst eine Frage hast, die du hier in der Familien-Sprechstunde teilen möchtest, schreib mir gerne an podcast-familien-sprechstundeetkatjasaalfrank.de.

00:37:31: Alle Zuschriften werden natürlich anonymisiert.

00:37:34: Hinweise zur aktuellen Folge sowie Informationen zu meinen Kursen und Ausbildungen und allen Angeboten findest Du in den Show Notes.

00:37:42: Schau Dich dort gerne um.

00:37:44: Ich danke dir von Herzen, dass du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir viele gute Beziehungserfahrungen und Verbindungsmomente.

00:37:52: Und nicht vergessen – es gibt keine schwierigen Kinder sondern nur schwierige Situationen!

00:37:58: Bleibt nicht damit.

00:37:59: alleine schon ein Gespräch kann Veränderung bringen, einen Austausch entlasten um Fragen zu stellen, kann neue Wege öffnen.

00:38:08: Deine Katja

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