Folge 17: Soziale Isolation? Wenn Kinder sich zurückziehen und Eltern in Sorge geraten

Shownotes


Diesmal gibt es ein Wiederhören mit Bob und gemeinsam sprechen wir darüber,

• warum Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet
• wie sehr eigene Bilder, Erfahrungen und Erwartungen unsere Sorge um Kinder prägen können
• was sich mit dem Übergang von Kita zur Schule für Eltern verändert
• warum Kontrolle manchmal wie Fürsorge aussieht
• und wie wir Kinder begleiten können, ohne sie in unsere Erwartungen hineinzudrücken

Eine Folge über eher stille Kinder, elterliche Angst und die Frage, wie Vertrauen wachsen kann, wenn wir nicht mehr auf jedem Spielfeld unserer Kinder „mitspielen“ können.

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In dieser Folge erwähnte Angebote und Informationen:

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"Wie kommt mein Kind gut durch die Schule" und

"Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander"

Mehr zu Bob findet ihr auf seiner Webseite bobblume.de

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Transkript anzeigen

00:00:04: Sprecher 1 Herzlich willkommen bei der Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. In diesem Podcast geht es um Bindung und Beziehung. Um das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern und um das, was hinter dem Verhalten von Kindern wirkt. Ich bin Katia Saalfrank, Ich bin Diplompädagogin, Familientherapeutin und körperorientierte Eltern und Familienberaterin in eigener Praxis in Berlin. Ich bin Autorin, Podcasterin und Mutter von vier Söhnen.

00:00:30: Sprecher 1 Ich arbeite bindungs und beziehungsorientiert und begleite Menschen dabei, Kinder besser zu verstehen und sich selbst gleich mit. Ich freue mich sehr, dass du eingeschaltet hast. Schön, dass du da bist. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. Ich freue mich sehr, dass ihr mit dabei seid. Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr seid wohl auf.

00:00:55: Sprecher 1 Und heute ist eine ganz besondere Situation. Ja, ich weiß gar nicht, wie ich sagen soll, aber ich bin nicht alleine. Hört mal, wer noch hier ist? Hallo, mein Lieber. Hallo, Bob.

00:01:06: Sprecher 2 Hallo, Katia. Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer.

00:01:10: Sprecher 1 Hallo, lieber Bob. Ich freue mich wahnsinnig, dass du heute hier bist. Wir haben uns so lange nicht in diesem Zusammenhängen gesprochen, besprochen und es hat mir sehr gefehlt. So schön das alles jetzt auch für mich ist, die Themen vielleicht auch noch mal in einer anderen Perspektive zu sprechen. Aber deine Perspektive hat mir ganz oft gefehlt. Ich habe es auch teilweise gesagt.

00:01:32: Sprecher 1 Ich habe gesagt, jetzt fehlt hier Bob mit seiner männlichen Energie, mit seiner Perspektive aus der Schule, mit seinen klugen Analysen, mit seiner Möglichkeit, mir auch den Raum zu bieten oder umgekehrt auch noch Dinge reinzuholen, die aus deiner Perspektive wichtig sind. Und ich freue mich total, dass wir das jetzt geschafft haben, dass wir hier wieder zusammensitzen.

00:01:52: Sprecher 2 Ja, ich freue mich auch. Ja, vielen Dank! Vielen Dank für die Einladung in diese Folge. Mal gucken, auch, wie es weitergeht. Aber ich kann zumindest diejenigen, die da kommentiert haben, ob da was zwischen uns war, beruhigen und sagen Zwischen uns war nie etwas.

00:02:07: Sprecher 1 Nein.

00:02:07: Sprecher 2 Gar niemals.

00:02:09: Sprecher 1 Nein. Also weder etwas zu nah noch zu weit weg. Genau. Es ist zwischen uns genau richtig. Und es ist nichts passiert zwischen uns, weshalb wir irgendwie nicht mehr wollten oder so, im Gegenteil, könnte man fast sagen. Wir haben jetzt eine kleine Zwangspause eingelegt, aus verschiedenen Gründen. Und jetzt gucken wir.

00:02:25: Sprecher 2 Aus Gründen, wie man so schön sagt.

00:02:27: Sprecher 1 Genau. Ich sage immer aus verschiedenen Gründen. Aber du hast recht, es sind Gründe, auch verschiedene Gründe. Und wir haben uns jetzt wieder erst mal und schauen mal, wo das hinführt. Und schau mal, was erwächst daraus? Und ich habe mit der Community ja ein gutes Verhältnis. Auch da passt alles und es ist so, dass wir beschlossen haben, als Community gemeinsam zu gucken, was hier wachsen darf.

00:02:50: Sprecher 1 Und insofern schauen wir einfach mal, wo das hinführt und wo das hin wächst. Und ich merke aber einfach in mir ja, dass ich einfach sehr freudig erregt bin, dass du da bist und dass es sich so gut anfühlt. So ein Stück wie Zurückkommen also. Oder in einen Raum zu kommen, der sich sehr vertraut anfühlt. So in etwas, Ich weiß es nicht.

00:03:11: Sprecher 1 Ob ob ihr es nachvollziehen könnt, wenn ihr jetzt zuhört, wie es für euch ist. Das. Wobei Bob ja noch gar nicht so viel geklungen hat, weil ich so aufgeregt bin und so viel rede. Bob grinst, Aber es fühlt sich irgendwie ein bisschen an wie wie in einen sehr vertrauten Raum kommen.

00:03:26: Sprecher 2 Ja. Dito. Ich meine, wir haben ja auch schon ein paar Folgen miteinander gemacht und insofern freue ich mich auch, dass wir jetzt ein paar Folgen machen. Wir gucken mal, wie es so wird und wie es die Community auch vielleicht so aufnimmt. Ihr könnt ja wie immer auf Spotify kommentieren. Katia, du machst gar kein Geplänkel mehr so richtig.

00:03:45: Sprecher 1 So Vorgeplänkel meinst du.

00:03:47: Sprecher 2 Aber trotzdem Ganz kurz plenkeln, kurz blenden. Wie geht es gerade?

00:03:51: Sprecher 1 Also genau, Ich frage mich ja selbst nicht wie geht es dir jetzt gerade und dann anderen. Aber was ich tatsächlich gemacht habe, ist, dass wir die Affirmation Karten, die habe ich ein bisschen durchsucht. Das sind eben Karten, die ja Affirmationen für Eltern, aber eben auch für Kinder gute Gedanken auch tatsächlich vor der Schule oder so bereithalten. Und die bin ich durchgegangen und habe die dann immer so ein bisschen an die Frage angepasst.

00:04:13: Sprecher 1 Das war dann mein Vorgeplänkel. Aber das Heute, das Vorgeplänkel könnte tatsächlich ja ein anderes sein. Und du hast mich gerade gefragt Wie geht es dir? Also wie gesagt, ich bin gerade sehr. Also ich merke richtig, wie mein Herz pocht und wie ich aufgeregt bin, weil es sich so gut anfühlt, mit dir wieder im Kontakt zu sein. Und mir geht es eigentlich ganz gut.

00:04:33: Sprecher 1 Also du hast ein bisschen was verpasst hat. Anfang des Jahres habe ich mir mein Handgelenk gebrochen.

00:04:38: Sprecher 2 Ja, das habe ich am Rande mitgekriegt. Mein Gott, kaum bin ich mal nicht da.

00:04:41: Sprecher 1 Warum bist du nicht da und kann es nicht sitzen, stürze ich? Ja, Also, das war sehr unangenehm. Und das hat auch ein bisschen nach gewirkt. Und jetzt. Aber du siehst dich. Bin wieder ohne Bandage. Das verheilt jetzt gerade so ein bisschen. Aber das konnten wir eben nicht intensiv austauschen. Wir waren ja sowieso in Kontakt, aber eben nicht so intensiv.

00:04:58: Sprecher 1 Also ich hatte irgendwie jetzt so ein paar Baustellen, irgendwie ein Wasserschaden und so blabla, so 1000 Sachen, die allen einfach vor die Füße geworfen werden. Und jetzt bin ich aber und ich habe tatsächlich auch sehr an dich gedacht, weil das ja auch so ein bisschen unser Thema ist. Umgebung, Atmosphäre bin ich sehr, sehr happy, weil die Sonne wieder da ist und das auch schon seit längerer Zeit.

00:05:20: Sprecher 1 Wir hatten jetzt richtig schöne Tage schon und es hat sich so nach Sommer angefühlt. Auch wenn jetzt ab und zu, also wenn schon so überlegen kann man hat zwar schon angegrillt, aber man kann doch den Kamin auch noch mal anwerfen. Ja, aber so ist es dann, bevor der Sommer so richtig losgeht. Und damit geht es mir sehr gut.

00:05:36: Sprecher 1 Wie geht es dir denn?

00:05:39: Sprecher 2 Ja, es ist lustig, dass du das genauso sagst. Also ich meine, ich hatte drei krass anstrengende Monate Januar, Februar, März, weil eben die zwei Bücher erschienen sind. Einmal das zum Lesen und Schreiben und dann mein erstes Elternbuch. Wie kann man ein Kind gut durch die Schule? Das hat zwar auch geklappt. Also hat geklappt im Sinne von ist gut aufgenommen worden.

00:05:59: Sprecher 1 Du warst auf der Bestsellerliste.

00:06:00: Sprecher 2 War vier Wochen auf der Spiegel Bestsellerliste. Ja, genau. Aber ich habe gespürt. Also es ist ein Zeichen, glaube ich bei mir, dass ich so im Tunnel bin, dass ich nicht so eine richtige Reaktion darauf hatte. Also ich habe immer gesagt, mir fehlt so der Boris Becker Faust Moment, wo man sich so das ist eher so kriegst du ein Anruf, du bist mit deinem ersten Eltern Buch auf der Spiegel Bestellerliste und dann so Ja Mensch schön nächstes Ja und?

00:06:33: Sprecher 2 Und danach ist dann nach und nach der Druck ein bisschen abgefallen. Jetzt hatte ich zwei richtig schöne Monate und ich sage deshalb hatte, weil mir geht es immer noch gut. Aber jetzt. Es ist wirklich irre, wie wetterfühlig ich bin. Wir haben ja in den Folgen auch immer wieder darüber gesprochen. Jetzt gerade ist die Sonne nämlich nicht da und schon habe ich immer das Gefühl, mir werden.

00:06:54: Sprecher 2 Ich hätte jetzt gerade beinahe gesagt ein paar Prozentpunkte geklaut. Ist aber nicht richtig. Mir werden 17 Prozentpunkte geklaut. Ja, ist wirklich irre, aber das kommt ja bald wieder. Also insofern, ich bin gerade auf einem für mein Gemüt sehr schönen Niveau.

00:07:08: Sprecher 1 Eigentlich ja schön. Das heißt, wir können in den Sommer rein, leiden.

00:07:12: Sprecher 2 Bis leiden jetzt in den Sommer rein und gehen die Herausforderungen und Probleme des Familienalltag jetzt mal hier zusammen an? Du musst mir noch mal weiterhelfen. Wohin wird das noch mal geschickt? Wenn man auch eine Frage.

00:07:24: Sprecher 1 Hat, wenn man eine Frage hat an Podcast, Familiensprechstunde. Katia Saalfrank Und da hat uns auch Aydin hingeschrieben und die Frage hast du vorliegen? Und wir würden es so machen, wie wir es immer machen, nämlich dass du die Frage vorliest und wir dann darüber ins Gespräch kommen.

00:07:43: Sprecher 2 Genau. Also nehmt euch das Brennholz. Wenn es abends ist, macht das Kaminfeuer an, kuschelt euch in euren Favourite Chair und hört zu. Was wird gemacht? Ja, weiß ich auch nicht. Also jedenfalls ein Lean fragt Hallo liebe Katia, Ja, so ein bisschen traurig bin ich natürlich. Aber wie sollte sie auch wissen, dass ich hier bin?

00:08:08: Sprecher 1 Ja, genau.

00:08:10: Sprecher 2 So, ich fange noch mal an! Hallo liebe Katia, und das, lieber Bob, denke ich mir jetzt einfach. Aber Eileen, du kannst es ja nicht wissen. Und Eileen heißt natürlich auch wie immer anders, das wisst ihr ja. Aber jedenfalls ich hätte so gerne deine Gedanken zu meiner Situation. Meine Tochter ist sechs Jahre alt und letztes Jahr im September in die Schule gekommen.

00:08:29: Sprecher 2 Schon seit dem Kindergarten oder beim Spielen mit anderen Kindern in unserer Straße ist unser Kind immer eher eine stille Beobachterin. Sie öffnet sich anderen Kindern gegenüber nur sehr zaghaft und ergreift so gut wie nie die Initiative, auf andere zuzugehen oder sich mal selbst zu verabreden. Bisher habe ich das immer für sie übernommen. In der Schule funktioniert das nun nicht mehr so leicht, weil ich mit vielen Eltern keinen Kontakt habe.

00:08:53: Sprecher 2 Ich habe sie schon mehrmals gefragt, ob sie nicht sich mal verabreden will, doch ihre einzige Antwort ist immer Ich will noch warten. Mich macht das innerlich verrückt und ich habe Angst, dass sie sich zu einer totalen Einzelgängerin entwickelt. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie ausgeschlossen wird, sondern eher, dass sie selbst für sich sein will. Am liebsten spielt sie alleine oder mit ihrem kleinen Bruder.

00:09:14: Sprecher 2 Hat der aber mal Besuch, versucht sie sich in den Mittelpunkt zu stellen und kann es nur schwer aushalten, wenn sie dann keine Aufmerksamkeit bekommt. Hat sie selbst Spiel besucht, kommt es jedoch auch vor, dass sie nach kurzer Zeit keine Lust mehr auf das gemeinsame Spielen hat und allein sein möchte. Das ist natürlich auch richtig blöd für das andere Kind.

00:09:31: Sprecher 2 In der Schule wäre es gut, wenn die Lehrerin darauf achten könnte, dass sie sich nicht so zurückzieht. Vielleicht zum Beispiel bei Gruppenarbeiten, so dass meine Tochter auch in Anführungsstrichen gezwungen wäre, sich nicht zurückzuziehen, sondern auch mit anderen Kindern zusammen zu sein. Kann ich das mit der Lehrerin besprechen oder mische ich mich dazu sehr ein? Ich kann es auch einfach nicht lassen, immer wieder zu fragen, mit wem sie heute in der Schule gespielt hat und ob wir wen einladen sollen.

00:09:55: Sprecher 2 Neulich hat sie deshalb sogar geweint, weil sie es so sehr nervt, wie ich sie immer frage. Mir tut das auch unendlich leid, aber sie jeden Tag so allein zu sehen, zerbricht mir das Herz. Dabei bin ich gar nicht so sicher, ob es ihr schlecht damit geht. Kannst du mir weiterhelfen? Ich wäre dir so dankbar. Liebe Grüße, Aylin. Katia, Ich muss ja jetzt kurz was gestehen, bevor du antwortest.

00:10:17: Sprecher 2 Ich ich habe ja so eine kleine Katia Saalfrank mittlerweile auf meiner Schulter. Okay, ich habe jetzt nächste Woche so eine Tagesmoderation zwei Tage und da mache ich immer so Impulse. Und da habe ich natürlich auch dein Eisbergmodell dabei. Da habe ich das Bedürfnis, Glas dabei und jedenfalls aber die kleine Katia auf meiner Schulter. Die hat schon angefangen zu sprechen und jetzt gucke ich gleich mal, ob das genau das ist, was du auch tatsächlich sagst.

00:10:44: Sprecher 1 Okay, also ich hoffe nicht, dass ich tatsächlich eine Kopie bin, weil ich wünsche mir, dass du sozusagen in deiner Weise die Instrumente nutzt. Aber ich nehme es als Kompliment. Ich hoffe, ich sitze nicht zu schwer auf deiner Schulter.

00:10:57: Sprecher 2 Ja, ich habe schon Haltungsschaden. Nein, Quatsch, Natürlich nicht.

00:10:59: Sprecher 1 Erzähl mal was. Was denkst du, was prägnant sein könnte? Hier. Und wir ergänzen einfach und tragen zusammen.

00:11:06: Sprecher 2 Na ja, also, das ist jetzt natürlich gemein, dass du das sagst. Ich werde mal ganz offen was? Was mir aufgefallen ist. Und das finde ich total nachvollziehbar. Unabhängig davon, wie unterschiedlich Erziehungsstile sind, dass die Mutter ja auf der einen Seite sehr reflektiert ist, auf der anderen Seite aber eine gewisse Erwartungshaltung hat und die eigentlich an das Kind heranträgt.

00:11:28: Sprecher 2 Und ich könnte mir vorstellen, dass du darauf auch verweist. Nämlich, dass dieses Urteil, dieses Ich werde verrückt, weil ich eigentlich möchte, dass das Kind etwas tut, was es nicht tut, mit dem es aber ja augenscheinlich meist zufrieden ist. Dass das jedenfalls ein Weg ist, den du beschreiten würdest.

00:11:46: Sprecher 1 Ja, mir fallen natürlich mehrere Sachen ein und mir fällt natürlich auch ein, dass eine der Eisberg ja auch für die Erwachsenen gilt. Also ich finde den Aspekt, den du gerade genannt hast, auch total wichtig und ich habe den auch mitlaufen, wenn ich dir so zugehört habe. Und gleichzeitig sehe ich erst mal eine Mutter, die total Sorge hat um ihr Kind.

00:12:08: Sprecher 1 Das ist ja auch das, was du eben beschrieben hast. Das heißt, sie ist total unsicher und hat eine Sorge und eine Angst, ob das Kind Freunde findet und ob es gut ins Leben kommt, in die soziale Gruppe kommt. Und sie hat ja vielleicht auch so was wie eine Form von Kontrollverlust dadurch, dass sie eben nicht mehr in der Schule mit dabei sein kann.

00:12:29: Sprecher 1 Und was ich sehr schön finde und wo ich so ein bisschen schmunzeln musste, war, dass sie ja im Grunde dem der Lehrerin oder dem Lehrer eigentlich eine Aufgabe gibt und sagt, es wäre schön, wenn der jetzt Gruppenarbeit verteilen könnte, so dass meine Tochter sozusagen dann sich auch mit den Kindern zusammentun muss. Also so ein bisschen das, was wir fast wir beide ja auch schon öfter besprochen haben, so dieser ungeklärte, lange Arm, den ich als Mutter oft gespürt habe von der Schule, ich müsste mehr Hausaufgaben machen.

00:12:56: Sprecher 1 So diesmal irgendwie so umgekehrt der verlängerte Arm der Mutter in die Schule. Bitte kümmere dich darum, dass mein Kind Sozialkontakte hat. Oder wie empfindest du das?

00:13:05: Sprecher 2 Ja, ich meine, ich habe da schon inhaltlich natürlich gezappelt und kann da auch was zu sagen, aber ich ich glaube, das was du gerade schon angedeutet hast, ist erst mal das Grundlegende. Also wir können ja vielleicht erst dahin und dann würde ich diese, diese, diese Schuldimension noch mal versuchen, aus dieser, sagen wir mal Lehrerperspektive einzuordnen. Weil du erst mal gesagt hast Finde ich ja gut, das ist ja immer das.

00:13:29: Sprecher 2 Also erst mal, sie hat eine Sorge, die muss man auch nicht bewerten, sondern sie sieht. Naja, das Kind ist augenscheinlich isoliert, ja gar nicht einsam. Einsam wäre ja eine Zuschreibung. Sie sagt ja selber das Kind selber. Sie ist sechs. Ich will noch warten, aber sie macht das trotzdem innerlich verrückt. Und wie so oft in den Fällen, die wir haben, kann man dann ja erst mal festhalten, wie du es gerade gesagt hast.

00:13:56: Sprecher 2 Das gilt auch für Erwachsene. Es ist nicht zwangsläufig eine Herausforderung oder ein Konflikt des Kindes, sondern erstmal eine Herausforderung für sie.

00:14:07: Sprecher 1 Genau das. Und sie sagt es ja auch. Ich habe es ja jetzt gar nicht so interpretiert, sondern sie sagt, sie hat Angst. Und das ist dann das Grundbedürfnis Unsicherheit. Und die Strategie ist dann eben, dass sie eine innere Unruhe entwickelt und das macht sie innerlich verrückt. Mich macht das innerlich verrückt. Also da ist schon eine große Unruhe auch da.

00:14:27: Sprecher 1 Und die Strategien, die sie dann sucht, um ihre Sorge um ihre Angst sozusagen zu regulieren, sind schon sehr intensiv. Sie beschreibt das sehr intensiv, so dass du eben auch schon sagst als Außenstehender oder wir so feststellen, dass es eher offensichtlich ja ihr Thema als das Thema des Kindes und die Intensität deutet. Aber eben auch also die Intensität der Strategien und das, dass sie sich damit so intensiv beschäftigt, deutet einfach auch auf die Intensität der Angst hin.

00:14:56: Sprecher 1 Also da scheint irgendwie ein Thema zu sein, das vielleicht so das erste, was wir so ein bisschen sagen können, dass es vielleicht wichtig wäre, noch mal bei sich selbst zu gucken. Und da sind wir so ein bisschen auch bei der Erwartung, die du vorhin formuliert hast, dass da eine starke Erwartung ist, dass es nämlich eigentlich eine Erwartung ist oder ein Bild ist im Abgleich mit der eigenen Erfahrung.

00:15:19: Sprecher 1 Und welche Erfahrung hat sie denn für sich gemacht? Das wäre noch mal gut. Sie hat auch da ein Wort genannt Einzelgängerin, entwickelt. Was hat sie denn für ein Bild von Einzelgänger? Ist da vielleicht eine Einsamkeit mit dabei? Ist da eine Isolierung? Mit dabei? Ist dann Ausschluss aus einer Gruppe mit dabei? So was vielleicht noch mal zu gucken, Was hat sie da für Bilder?

00:15:44: Sprecher 1 Weil da ein wahnsinniger Druck ist. Und je größer der Druck, desto schwieriger ist es natürlich für die 6-jährige Tochter noch zu warten. Weil irgendwann weiß man gar nicht mehr Will ich nur warten, weil da der Druck zu groß ist? Oder will ich wirklich warten, weil ich gerade gerne mit mir bin? So, das ist ja dann auch irgendwie durchzogen.

00:16:03: Sprecher 1 Eher so von dem Druck von außen.

00:16:05: Sprecher 2 Und das wäre ja jetzt so ein typisches Beispiel dafür, wie du in deinen eigenen Coaching Sessions da Rückfragen stellen würdest. Habe ich aber auch dran gedacht, weil ja so eine Angst vor zum Beispiel Isolation oder Einsamkeit nicht einfach aus einer Situation heraus entsteht, sondern vielleicht auch auf eigenen Erfahrungen basiert. Wobei ich da und da kannst du gerne reingrätschen auch immer denke, es ist nachvollziehbar, dass man etwas für das Kind möchte, von dem man selbst denkt, dass es gut ist.

00:16:33: Sprecher 2 Erst mal so ganz allgemein formuliert. Aber das Leben und auch Erziehung funktioniert ja nicht nach einem Wenn dann Raster. Ja, und das kann ich schon mal ohne jetzt über diese Schulsituation gesprochen haben einfach vorgeben. Selbst wenn es so wäre, dass man dem Lehrer sagt Können sie mal mehr Gruppenarbeiten machen und das Kind wird mehr in Gruppenarbeiten gezwungen, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Kind dann plötzlich sich öffnet, sozialer wird und plötzlich Freunde zu Hause hat?

00:17:03: Sprecher 2 Das sind so Konstrukte, die man sich selber herstellt, weil man gerne aus dieser Ohnmacht, aus diesem Kontrollverlust eben rauskommen möchte.

00:17:11: Sprecher 1 Ja, genau. Genau das ist so dieses Bild. Was könnte ein Lösungsbild irgendwie sein, so dass dann in der Schule mehr soziale Interaktion stattfindet und dass daraus dann mehr etwas erwächst? Ich will noch mal vielleicht das so ein bisschen von von Anfang an durchgehen, weil sie schreibt Ja, die Tochter ist sexy, ist in die Schule gekommen, schon seit dem Kindergarten.

00:17:33: Sprecher 1 Beim Spielen mit anderen Kindern ist sie eher eine stille Beobachterin. Das ist doch erst mal total entwicklungsgerecht und auch völlig in Ordnung. Das gehört vielleicht mit zur Situation, mit zur Persönlichkeit. Das dürfen wir einfach wahrnehmen, ohne dass das jetzt gut oder schlecht oder richtig oder falsch sein muss. Auch die Beschreibung, dass sie sich den anderen Kindern sehr zaghaft öffnet und auch die Initiative nicht ergreift, auf andere zuzugehen oder sich mal selbst zu verabreden, das ist nichts, was wir können müssen mit Sex.

00:18:04: Sprecher 1 Ja, das erfahren wir, das lernen wir. Sie hat ja jetzt auch noch einen Bruder, einen Jüngeren, der damit anders umgeht und wo sie eben ihren Weg finden darf. Das ist völlig in Ordnung. Und vielleicht. Das wäre vielleicht auch was, wo Aylin noch mal hingucken kann, wenn sie sagt, sie hat das bisher immer übernommen. Was heißt denn das? Wie viele Playdates sagt man ja heute?

00:18:28: Sprecher 1 Also wie viele Verabredungen gab es denn da immer? Wie sind die zustande gekommen? War das was, was Ihre Tochter immer begrüßt hat oder so in der Rückschau, wenn sie sich so ein bisschen distanziert und mal einen Schritt zurückgeht innerlich war das etwas, was sie lieber wollte oder was, weil sie dachte, das gehört irgendwie mit dazu. Oder etwas, was ihre Tochter auch tatsächlich gerne angenommen hat, weil sie kriegt sie noch mal so einen Eindruck von dem, wie es jetzt ist, wenn ihre Tochter das selbst machen darf.

00:18:57: Sprecher 1 Und dann auch wirklich noch mal zu gucken, will sie wirklich nicht und will sie noch warten. Und warum? Also ohne dass sie jetzt die Fragen direkt an ihre Tochter richtet, sondern eher noch mal so ins Gespräch zu kommen oder auch für sich zu überlegen Will denn meine Tochter überhaupt oder will wirklich nur ich, so wie du eben auch so den Eindruck hast?

00:19:17: Sprecher 1 Das ist eigentlich eher ihr Thema, weil das wissen wir ja nicht genau. Wir hören jetzt nur, dass es ihr sehr wichtig ist. Aber wir wissen ja nicht, ob die 6-jährige nicht unter dem Druck so ein Stück zurückweicht und selbst tatsächlich ein stärkeres Bedürfnis hat, sich zu verbinden und soziale Kontakte zu machen. Oder ob es tatsächlich etwas ist, wo sie sagt Das ist mir gerade gar nicht so wichtig.

00:19:39: Sprecher 1 Ja, da bin ich mir nicht so sicher, ob Aylin das jetzt gut rausfinden kann in der jetzigen Situation, weil es wäre gut, wenn sie innerlich ein Stück zurückgeht und erstmal Druck rausnimmt, wenn sich das Thema wieder besser angucken kann. Ja.

00:19:52: Sprecher 2 Und vielleicht kann ich, weil du gesagt hast, dass wir das mal von von hinten nach vorne aufrollen, an der Stelle auch so einen kleinen Hinweis geben auf diese Schulsituation. Ich habe ja in dem Buch ein ganzes Kapitel über Eltern Schüler Kommunikation und jetzt ist es so Ich hoffe, ich werde jetzt nicht als Nestbeschmutzer wahrgenommen, aber Lehrkräfte lassen sich erst mal ungerne reinreden.

00:20:19: Sprecher 2 Das ist oft so, aber man kann das anders vielleicht ausrollen und trotzdem vielleicht zu einem guten Ergebnis kommen. Und zwar ich nehme jetzt erst mal nur den Teil, den sie gesagt hat. Vielleicht Gruppenarbeiten. Da könnte man hingehen. Und ich, Ich sage aber gleich, was ich noch besser finde. Da könnte man aber hingehen und sagen Glauben Sie, dass es eine Möglichkeit wäre, dass das heißt, das darüber Liegende ist?

00:20:50: Sprecher 2 Ich nehme den Lehrer, die Lehrerin als Expertin wahr. Aber jetzt sage ich, eine Sache wäre noch besser, nämlich, dass man sich erst mal von der Idee trennt. Wir haben ja gerade gesagt, das ist so ein bisschen konstruiert, Ich habe die Idee mehr Gruppenarbeiten und dann wird das irgendwie schon alles besser. Aber wissen wir nicht. Sondern dass man erstmal hingeht und nachfragt Wie sehen Sie das eigentlich?

00:21:14: Sprecher 2 Und dann kann man eine Ich Botschaft sagen und sagen Ich sorge mich gerade, weil mein Kind zu Hause, da wo ich es sehe, ein bisschen isoliert erscheint, aber das auch will. Wie ist das eigentlich in der Schule? Und das ist eine Anerkennung erstmal der Beobachtung der Lehrperspektive, ohne dass man schon sofort mit Aktionspläne um die Ecke kommt.

00:21:37: Sprecher 1 Genau. Und dann auch so die Idee hat, dass es in der Schule zwangsläufig so sein muss wie zu Hause. Also es kann ganz anders sein, Es ist ein ganz anderer Ort und es ist eben auch eine andere Beobachtung. Und die erst mal zu erfragen finde ich auch total sinnvoll. Ja, und ich finde auch noch mal wichtig, was du gesagt hast, so dass ja wir Eltern in unserer Angst und Sorge dann eben oft sehr groß Schritt ig sind und dann schon eine Lösung haben und eben da dann auch bei dem bei der Lehrkraft manchmal das Gefühl entstehen kann.

00:22:05: Sprecher 1 Wir nehmen da die Expertise nicht ernst oder wir fallen mit der Tür ins Haus oder wir haben so hohe Ansprüche oder Erwartungen. Und umgekehrt wäre das ja genauso schön, wie du es jetzt gerade beschrieben hast, dass wenn es in der Schule gibt, die den Lehrern Gedanken machen, den Lehrerinnen Gedanken machen, dass da auch noch mal eine Frage ist wie nehmen sie es denn eigentlich zu Hause war Ja diesen Aspekt.

00:22:27: Sprecher 1 Also ich glaube, dieses gegenseitig sich fragen und auch anerkennen, dass man sozusagen eine unterschiedliche Expertise hat, auch mit einer unterschiedlichen Nähe und auch nach unterschiedlichen Beziehungsgestaltung. Natürlich, weil die Beziehung in der Schule ist ja eher eine professionelle Beziehung, während wir Eltern ja eine ganz nahe Liebesbeziehung sozusagen zu unseren Kindern haben. Ja, aber das wäre, finde ich, sehr schön, noch mal den Gedanken auch zu gucken, wie kann man eigentlich mit der Schule in Kontakt kommen und und da auf der Ebene eben auch noch mal nachfragen.

00:22:58: Sprecher 1 Ich würde auch sagen, das ist das erste, ob die Gruppenarbeit dann wirklich hilfreich sein kann oder nicht. Das wäre für mich auch der zehnte Schritt vor dem ersten. Nämlich erst mal zu fragen Wie nehmen Sie denn mein Kind war und was erleben Sie denn da in den sozialen Interaktionen? Und ich will noch mal eine Perspektive grundsätzlich aufmachen, nämlich diesen Gedanken, dass wir da eine Form von Kontrollverlust tatsächlich haben als Eltern.

00:23:22: Sprecher 1 Wenn wir nämlich in der Kita sind, da holen wir die Kinder jeden Tag ab. Da gibt es die berühmten Tür und Angel Gespräche, da gibt es Entwicklungsgespräch, da gibt es auch noch mal, zumindest in der Entwicklungsstufe wünschen wir uns das dann, wenn die Kinder in der Kita sind, dass es so was wie ein Bezugserzieher oder eine Erzieherin gibt.

00:23:40: Sprecher 1 Ja, also eine Bindung sperson, die unser Kind sicher macht und auf die unser Kind sich sicher beziehen kann, verlässlich beziehen kann. Das ist ein Unterschied in der Schule. Die gibt es dann in der Regel nicht mehr so und nicht mehr so intensiv, sondern da gibt es dann eben Lehrkräfte. Klar, ich weiß, in der ersten Klasse ist das, verändert sich das auch gerade und da gibt es dann auch einen Morgenkreis, da gibt es dann vielleicht auch zwei Ansprechpartner und trotzdem ist es anders als in der Kita und die Kinder gehen ganz alleine sozusagen in einen Zusammenhang, wo sie sich behaupten in ihrem Zustand, also in ihrem seelischen Zustand, der ja auch in emotionaler Zustand ist.

00:24:18: Sprecher 1 Wo starke Gefühle sind, wo Gerechtigkeit, wo Fairness, wo Kontakt, Verbindung eine Rolle spielt, wo Zugehörigkeit, Anerkennung über Leistung, über Gruppenzugehörigkeit ja auch stattfindet. Und da ist es so, dass wir Eltern tatsächlich ja nicht mehr mit auf dem Spielfeld sind, sondern am Nachmittag viel mehr darauf angewiesen sind, ein Bild von den Kindern zu bekommen. Und ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber du als Vater bist da vielleicht interessiert und gleichzeitig nicht so investigativ unterwegs, wie wir Mütter bei uns mitteilen.

00:24:52: Sprecher 1 Ich kann das jetzt nur so aus aus meiner Erfahrung als Mutter sagen. Ich musste mich da immer sehr auch noch mal innerlich zurücknehmen, dass wenn ich nicht frage, wenn ich frage wie ist es dir heute ergangen? Nicht so damit durchgekommen ist. Oder wie war es heute in der Schule? Habe ich früher noch gefragt. Ich bin dann später dazu übergegangen zu sagen Wie ist es dir ergangen?

00:25:11: Sprecher 1 Weil es eben nicht so diesen Habitus hat von. Gibt es irgendwas, was ich wissen müsste? Ja, also diese hohe Erregung, die man dann oder auch so dieses ist alles okay, es ist irgendwas passiert war irgendwas ja, sondern wirklich das Erleben abzufragen hätte ich beinahe gesagt. Also ab zu schöpfen und und eher so wie wir eben auch mit unseren Partnern Partnerinnen wenn wir.

00:25:36: Sprecher 1 Wie war dein Tag? Was hast du erlebt? Also gar nicht so leistungsorientiert oder defizitorientiert, sondern eher wirklich ein Erleben. Und dafür ist es eben notwendig, sich ein bisschen Zeit zu nehmen, sich eben in diesem Bild, was ich habe, wenn ich sage, wir sind nicht mehr auf dem Spielfeld mit, sondern wir sitzen auf der Tribüne und gucken von der Seite auf ein leeres Spielfeld und unser Kind erzählt uns zum Beispiel einen Konflikt und dann überlegen wir Wo hast du gestanden, Wer war da noch?

00:26:03: Sprecher 1 Und wir füllen eben gerne Lücken, die wir in den Bildern unserer Kinder haben, mit unseren eigenen Gedanken, weil wir die haben, mit eigenen Assoziationen. Ja, und das ist so grundlegend etwas, was Aileen, glaube ich, eben auch beschreibt, dass sie keinen Einfluss mehr so richtig hat. Sie hat keine Klassenliste, sie kann nicht mehr einfach rumtelefonieren, sie kann nicht mehr einfach verabreden, sondern es ist wirklich ein neuer Lebensabschnitt, der auch heißt Wir haben eine andere Form von Beziehung.

00:26:29: Sprecher 1 Da ist eine andere Autonomie auf einmal da für ihre Tochter. Und das auch ein Stück. Nicht nur auszuhalten, sondern sich da auch darüber zu freuen, in eine Ruhe zu kommen, diesen Raum zu halten, die Kommunikation da auch anzupassen und ja, das auch gewährend mit ihrer Tochter zu begleiten, das scheint die Herausforderung zu sein.

00:26:50: Sprecher 2 Und ich glaube, diese Herausforderung hast du oder haben wir jetzt auch ganz schön beschrieben Und ich hoffe sehr, dass Aileen ja vielleicht es schafft, um das jetzt mal so etwas zu konkretisieren, in eine größere Gelassenheit zu kommen. Denn letzten Endes geht es ja darum Wir können unsere Kinder nicht zu unserer Erwartungshaltung hin drücken oder ziehen oder zumindest ist das, glaube ich, kontraproduktiv, sondern wir können sie begleiten bei dem Weg in die Autonomie.

00:27:25: Sprecher 2 Und ich glaube, da braucht es dann die Gelassenheit für und dass wir Perspektiven aufgezeigt.

00:27:33: Sprecher 1 Genau. Und ich glaube, wichtig ist noch mal Ich Ich weiß, ich mache noch mal eine Rolle rückwärts. Oder zu dem ersten Punkt, den wir hatten, nämlich diese Angst und diese Sorge und dass du auch gesagt, dass es eigentlich ihr Thema und das finde ich, wenn man die letzten Sätze noch mal liest mir tut das unendlich leid, sie jeden Tag alleine zu sehen, zerbricht mir das Herz.

00:27:54: Sprecher 1 Und dann der Nachsatz Dabei bin ich gar nicht so sicher, ob es ihr schlecht damit geht. Und da, finde ich, wird es noch mal so deutlich Ihr zerbricht das Herz. Woran? Was genau tut ihr so unendlich leid, wenn sie das Gefühl hat, ihrer Tochter geht es gar nicht so schlecht damit? Also wo könnte das herkommen? Vielleicht braucht es da wirklich noch mal neben der Mutterschaft auch einen Raum für Sie als Person mit Ihren Anteilen, die eben vielleicht aus einer anderen Zeit herrühren und jetzt da bewegt werden?

00:28:23: Sprecher 1 Ja, vielen Dank für die Frage und vielen Dank dir, lieber Bob, dass du hier deine Perspektive wieder mit reingebracht hast und wieder zurück bist. Ich freue mich sehr.

00:28:34: Sprecher 2 Jetzt bin ich mal gespannt, was die Leute auf Spotify schreiben, oder.

00:28:37: Sprecher 1 Bitte kommentiert mal, lasst uns wissen, was ihr denkt. Dazu also zum Thema, aber gerne auch zu der Konstellation und zu unseren Gesprächen. Und wir lesen das beide und wir kommentieren auch zurück. Also diejenigen, die jetzt schon kommentiert haben, die wissen, dass wir auch uns äußern.

00:28:54: Sprecher 2 Genau, Seid aber ein bisschen sanft mit mir. Ich habe so viele tausende böse Facebook Kommentare auf Spotify. Wäre es schön, wenn ihr ein ganz kleines bisschen auf mein Gemüt achtet. Ganz herzlichen Dank!

00:29:06: Sprecher 1 Streicheln die Aber ja, genau. Also ihr Lieben, das war für heute die Familiensprechstunde mit Bob Blume und Katia Saalfrank heute und ihr könnt eure Fragen weiter senden an Podcast Familiensprechstunde Katia Saalfrank de. Ihr wisst, ihr kennt auch diese Adresse mittlerweile und wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr Sterne da lasst, abonniert und den anderen von der Familiensprechstunde erzählt.

00:29:34: Sprecher 1 Danke, dass ihr hier mit uns diesen Weg geht und mitgestaltet. Für heute sage ich Auf Wiedersehen. Ich danke euch für euer Zuhören, für euer Herz, für euer Ohr. Und ich danke dir, dass du wieder da bist. Na gut. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

00:29:49: Sprecher 2 Danke. Bis zum nächsten Mal.

00:29:54: Sprecher 1 Das war die Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. Eine neue Folge gibt es jeden Montag überall dort, wo es Podcasts gibt. Und wenn du magst, nimm dir jetzt noch einen Moment Zeit für dich. Zeit, das Gehörte nachwirken zu lassen. In Kopf, Herz und in deinem Körper. Vielleicht hat sich etwas gezeigt. Eine neue Perspektive oder eine leise Bewegung nach innen. Spüre gerne nach und entschleunigen noch mal!

00:30:21: Sprecher 1 Wenn du selbst eine Frage hast, die du hier in der Familiensprechstunde teilen möchtest, schreib mir gerne an! Podcast Familiensprechstunde Katia Saalfrank de. Alle Zuschriften werden natürlich anonymisiert. Hinweise zur aktuellen Folge sowie Informationen zu meinen Kursen und Ausbildungen und allen Angeboten findest du in den Shownotes. Schau dich dort gerne um. Ich danke dir von Herzen, dass du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir viele gute Beziehung serfahrungen und Verbindungsmomente.

00:30:51: Sprecher 1 Und nicht vergessen es gibt keine schwierigen Kinder, sondern nur schwierige Situationen. Bleib nicht damit alleine. Schon ein Gespräch kann Veränderungen bringen. Ein Austausch entlasten und Fragen zu stellen, kann neue Wege öffnen. Deine Katia.

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