Folge 15: Alte Muster im Alltag – wenn wir anders reagieren, als wir eigentlich wollen
Shownotes
In der neuen Folge geht es um einen Morgen im Bad, um Zeitdruck, um den Wunsch eines Kindes nach Verbindung – und um die Frage, wie wir in solchen Momenten bei uns bleiben können, statt uns innerlich herauskatapultieren zu lassen.
Es geht um Selbstanbindung, um Stress, um Reparatur nach schwierigen Momenten und darum, dass es oft nicht um die Zahnbürste geht, sondern um etwas viel Tieferes.
Vielleicht kennst du das auch: Du reagierst anders, als du es eigentlich willst. Und erst hinterher spürst du, was dein Kind eigentlich gebraucht hätte.
In dieser Folge geht es um:
• alte Muster in stressigen Alltagssituationen
• den Wunsch von Kindern nach Verbindung
• inneres Stressmanagement
• Selbstanbindung und Beziehung
• Reparatur nach Momenten von Trennung
Und noch etwas: Du darfst weich mit dir selbst sein, wenn du „alte Muster“ an dir wahrnimmst. Alte Muster "stören" uns heute oft, dabei waren sie für uns in einer früheren Zeit hilfreich und haben uns unser "Überleben" als Kind gesichert. Wir dürfen also erstmal liebevoll und anerkennend auf unsere alten Muster blicken.
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In dieser Folge erwähnte Angebote und Informationen:
Die Affirmations- und Verbindungskarten, die ich auch regelmäßig in den Folgen einsetze, können kleine Impulse geben, um im Alltag in Kontakt mit sich selbst zu bleiben. Auch die Coachingkarten oder Wertetafeln können dabei unterstützen.
Aktion: Alle Kartensets gibt es aktuell in unserer Aktion zum Muttertag bis zum 10.05.2026 für jeweils nur 25 Euro.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Sprecher 1 Herzlich willkommen bei der Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. In diesem Podcast geht es um Bindung und Beziehung. Um das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern und um das, was hinter dem Verhalten von Kindern wirkt. Ich bin Katia Saalfrank, Ich bin Diplompädagogin, Familientherapeutin und körperorientierte Eltern und Familienberaterin in eigener Praxis in Berlin. Ich bin Autorin, Podcasterin und Mutter von vier Söhnen.
00:00:30: Sprecher 1 Ich arbeite bindungs und beziehungsorientiert und begleite Menschen dabei, Kinder besser zu verstehen und sich selbst gleich mit. Ich freue mich sehr, dass du eingeschaltet hast. Schön, dass du da bist. Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. Ich freue mich sehr, dass ihr mit dabei seid. Ich hoffe, es geht dir und deiner Familie gut und ich hoffe sehr, ihr seid wohlauf.
00:00:58: Sprecher 1 Ausgangspunkt für heute ist eine Frage zu einer Alltagssituation am Morgen. Und es geht letztlich übergreifend auch darum, wie wir aus alten Mustern, die in uns angelegt sind, durch frühe Bindungs und Beziehungserfahrungen herausfinden und wie wir mit uns in Verbindung bleiben können und gleichzeitig auch mit unserem Kind in Verbindung bleiben können. Also mit einem kleinen oder großen Menschen im Außen, auch und vor allen Dingen in stressigen Situationen.
00:01:30: Sprecher 1 Also das heißt, es geht ein bisschen um innere Arbeit und auch Alternativen zu den alten Mustern zu finden. Und es gibt ja auch Affirmations und Verbindungskarten, die du nutzen kannst, sodass diese innere Arbeit auch im Alltag einfach ganz präsent sein kann. Du erinnerst dich vielleicht, wenn du bei der Sommerakademie mit dabei warst, wie wichtig das ist. Wir haben da jeden Tag als ganz elementaren Teil auch immer wieder die Affirmationen genutzt, um mit dem, was uns wichtig ist, auch in Verbindung bleiben zu können.
00:02:00: Sprecher 1 Und ich freue mich, wenn du ja das alles mit in deine Gedanken nehmen kannst. Und wenn dein Herz und Du damit dein ganz präsent auch im Alltag sein kannst und Verbindung aufnehmen kannst. Schön, dass du da bist. Und bevor ich die Frage vorlese, nochmal der Hinweis und die Einladung an euch. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt mir gerne auch und zwar an Podcast Familiensprechstunde Katia Saalfrank.
00:02:29: Sprecher 1 Und jetzt zur Frage von Laura.
00:02:36: Sprecher 1 Also ich hatte eine Situation mit meiner kleinen fünf Jahre alt und bin in alte Muster verfallen. Sie wollte mit mir zusammen die Zähne putzen. Wir standen schon ein ganz klein wenig unter Zeitdruck, mussten los zur Kita und ich zur Arbeit. Ihre Zahnbürste waschen. Einsatzbereit. Ich nahm mir meine, wollte meine Zahnpasta gerade drauf tun und bat sie, ihre schon mal zu nehmen und anzufangen.
00:02:59: Sprecher 1 Sie sagt Mama, ich warte auf dich. Sie wollte unbedingt mit mir zeitgleich putzen. Jetzt im Nachhinein kommt es mir total albern vor, dass ich mich darüber aufgeregt habe, dass sie nicht einfach schon mal angefangen hat, ihren Kopf durchsetzen wollte. Ich war so wütend, dass ich völlig aufgebracht raus bin und meine Zähne woanders geputzt habe. Was natürlich erst recht für Kummer gesorgt hat.
00:03:23: Sprecher 1 Sie wollte nur Verbindung. Meine Frage Wie hätte ich anders reagieren können? Es tut mir so leid. Und auf der anderen Seite macht sie im Moment so oft was sie will. Liebe Grüße, Laura.
00:03:39: Sprecher 1 Ja, wie hättest du anders reagieren können? Also erstmal vielen Dank für die Frage. Ich weiß, dass das nicht so einfach ist, diese Frage zu stellen, weil natürlich sie auch damit verbunden ist, dass man sich nicht so gut fühlt. Du hast auch das geschrieben hast tut ja so leid jetzt. Und es ist ja immer so, wenn wir in alte Muster verfallen, dass wir dann irgendwie ja einfach auch merken.
00:04:02: Sprecher 1 Also nicht nur bei uns ein alter Schmerz ist, sondern eben auch wir merken, dass wir bei dem anderen eine Grenze übertreten haben. Also was ich jetzt dir erst noch mal als Impuls dazu sagen möchte, ist, dass du das ja schon ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel ist, Dass du spüren kannst im Nachhinein. Sie wollte Verbindung, also dass du den Eisberg für dich lesen kannst.
00:04:25: Sprecher 1 Also dass du sozusagen dieses Tiefseetauchen machen kannst, dass du da spüren kannst, die hat Verbindung gesucht. Sie hat ein bisschen entschleunigt, diese Situation. Das hatte ich dann auch gestresst und sie wollte Verbindung haben. Und jetzt fragst du Wie hättest du anders reagieren können? Ich bin mir gar nicht sicher, ob das tatsächlich deine Frage ist, weil wenn du weißt, dass sie hätte Verbindung gesucht, was wäre denn dann eine gute Reaktion gewesen?
00:04:53: Sprecher 1 Weil das ist ja schon ein Teil der Antwort, ne? Also ihr Verbindung anzubieten und ihr zu geben, das wäre sozusagen eine Möglichkeit darauf zu reagieren, Wenn du das weißt und wenn du vor allen Dingen in der Situation spüren kannst, dass sie Verbindung sucht. Und das ist ja eher die Frage wahrscheinlich wie kannst du in dem Moment bleiben? Denn das, was passiert ist, ist ja, dass du ihr genau das Gegenteil sozusagen angeboten hast oder geboten hast, nämlich dass du wütend geworden bist.
00:05:24: Sprecher 1 Du hast selbst sehr starke Gefühle entwickelt und dass du völlig aufgebracht warst und dass du rausgegangen bist, also dass du quasi für eine Trennung gesorgt hast. Also ich will das jetzt überhaupt nicht dramatisieren. Das ist nicht der Punkt. Sage ich auch gleich noch was dazu, sondern ich beschreibe das jetzt nur. Sie hat Verbindung gesucht und du hast ihr Trennung geboten.
00:05:47: Sprecher 1 Und deine Frage ist ja, wie kannst du anders reagieren, Wie kannst du in Verbindung bleiben? Vielleicht auch wie kannst du das spüren, dass die Verbindung sucht zu dir. Und das hat mit dir zu tun und mit deinem, mit deinem Stressmanagement, mit deinem inneren Stressmanagement. Du hast das hier beschrieben. Es ging um den Morgen. Meistens ist der Morgen stressig.
00:06:09: Sprecher 1 Also der Mann ist immer. Du schreibst das jetzt hier so ein klein wenig unter Zeitdruck. Es schien mir doch so, als ob ihr. Also vielleicht ist es nicht nur die Zeit gewesen, Vielleicht war es auch, dass du mit den Gedanken schon was weiß ich, irgendwo auf deiner Arbeit warst oder Dinge gleichzeitig machen musstest. Auf jeden Fall warst du nicht so sehr in der Beziehung mit deinem Kind im Hier und Jetzt.
00:06:29: Sprecher 1 Und das hat dein Kind ja signalisiert und gesagt Mama, ich warte auf dich. Du, du hast mir gerade die Zahnpasta drauf gemacht, jetzt warte ich auf dich, weil wir machen das gleich zeitgleich. Zeitgleich heißt ja auch Verbindung. Also du hast das wunderbar im Nachhinein für dich analysiert und in dem Moment bist du nicht bei dir gewesen. Du warst nicht in deiner wertvollen Selbstanbindung.
00:06:56: Sprecher 1 Du warst nicht angebunden mit dir und deinen Anteilen, sondern du warst irgendwo im Kopf, Irgendwo. Kannst ja für dich noch mal gucken, was dich beschäftigt hat kann. Manchmal hilft es wie so ein wenn du wie vor so einer inneren Leinwand in deinem Kopf das noch mal so zurück spielst. Wo bist du gewesen mit deinen Gedanken? Einfach nur, um es noch mal zu verstehen und auch vielleicht um den Moment rauszufinden, wo du dich hast raus katapultieren lassen aus diesem Moment?
00:07:21: Sprecher 1 Ja, weil das ist wichtig. Deine Tochter hat die große Qualität, dass sie auf dich wartet. Ja, was wir ja oft nicht machen. Wir warten ja oft nicht auf unsere Kinder, sondern wir sagen Beeil dich. Kannst du schon mal anfangen? Sie tut das Gegenteil von dem, was du dir wünschst. Du wünschst dir, dass es schneller geht. Und dass sie schon mal anfängt damit ihr dann, weil du willst ja auch schneller putzen, auch wenn die Zeit nicht schneller rum geht.
00:07:44: Sprecher 1 Aber vielleicht hättest du trotzdem mit ihr zeitgleich aufgehört zu putzen. So, sie wollte aber mit dir Zeit gleich putzen beginnen und enden und sagt so süß auch noch ich warte auf dich Mama, ich warte auf dich. Ja, also grundsätzlich noch mal ein Hinweis. Klingt ein bisschen gegenläufig oder? Oder paradox. Aber es ist so Je langsamer wir sind, desto schneller geht es am Morgen erst recht.
00:08:11: Sprecher 1 Also mit langsam meine ich, Je bewusster wir die Dinge tun, desto schneller kommen wir voran. Und das ist hier auf wundersame Weise dir an diesem Morgen gezeigt worden, dass das das wirklich Bestand hat. Nämlich Auf jeden Fall ging es euch nicht gut. Ja, und es ist auch nicht schneller gegangen, sondern du hast dich wahnsinnig geärgert, bist auch noch raus und wahrscheinlich war sie ja auch noch.
00:08:31: Sprecher 1 Also ich weiß nicht. Du musst es sehr wahrscheinlich auch noch regulieren und du hast noch einen doofen Abschied gehabt. Also schneller ist es nicht gegangen, eher schwieriger und langsamer. Also das heißt, ich habe gesagt, inneres Stressmanagement noch mal angucken. Wenn du jetzt diesen Film noch mal ablaufen lässt, wo bist du raus katapultiert worden und du noch mal in der Rückschau auch noch mal in deinen Körper rein spürst, weil das Tolle an unserem Körper in unserem Gehirn ist Du musst nicht in der gleichen Situation direkt sein, sondern du kannst jetzt einfach vorstellen, dass du noch mal guckst Wie war der Morgen?
00:09:03: Sprecher 1 Was ist passiert? Wo bist du? Raus, Wo? Wo warst du nicht? Bist du überhaupt in deinen Körper reingekommen? Und ja. Und wo hast du dann ein Stück die Verbindung verloren, so dass das du nicht bei dir angebunden warst und dann auch nicht spüren konntest in diesem Moment, dass deine Tochter eben Verbindung zu dir sucht. Weil wenn du mit dir verbunden bist, kannst du spüren, dass dein Kind, also bist du in Resonanz und dann kannst du auch darauf reagieren.
00:09:31: Sprecher 1 Und das ist eigentlich der Schlüssel, dass du in dir selbst Anbindung kommst, dass du noch mal mehr guckst, wo bringt es dich raus? Und dann kannst du auf unterschiedlichen Ebenen in Anführungsstrichen, mit dir arbeiten. Also du kannst arbeiten an deinem inneren Stressmanagement. Du kannst noch mal mehr gucken, wie kommst du gut in den Tag? Hast du da deinen Raum?
00:09:52: Sprecher 1 Und damit meine ich jetzt nicht ein großes Atelier und und einen großen zeitlichen Raum, sondern ich meine einen kleinen Raum. Ob das im Bad ist oder ob das dein Aufwachen ist oder. Ja, hast du. Hast du eine kleine DankbarkeitsNotiz? Irgendetwas, was dich verbindet mit dir selbst, mit deinem, mit deiner Base in deinem, mit deiner Mitte sozusagen, in deinem, in deinem Inneren, mit deiner inneren Kerze und deinem inneren Feuer sozusagen.
00:10:22: Sprecher 1 Und wenn wir das, also wenn wir das nicht tun morgens, dann haben wir eben oft keine Kerze, sondern dann brennt irgendwie irgendwas und dann schlagen die Flammen schnell hoch. Ja, also deswegen eine innere Verbindung zu machen schon morgens und auch zu merken, wenn ich da rausfalle. Also da wieder noch mal der Stressbarometer. Sich an zu fühlen, hätte ich jetzt beinahe gesagt.
00:10:44: Sprecher 1 Also noch mal rein zu fühlen, wann gerate ich in Stress? Woran merke ich das? Und wenn sich der kleine Zeh verklemmt sozusagen, also verkrampft zu merken irgendwo, irgendwie ist jetzt was. Und dann wieder zu atmen, runterzukommen und dann eben in diesen Momenten Verbindung anzubieten.
00:11:05: Sprecher 2 Bevor es gleich weitergeht. Ein kurzer Hinweis aus dem Podcast Team. Gerade in den Momenten, in denen es im Alltag schwieriger wird, kann es helfen, sich immer wieder bewusst mit sich selbst zu verbinden. So wie Katia es auch im Podcast beschreibt. Dafür gibt es ihre Affirmations und Verbindungskarten, die kleine Impulse geben können, um im Alltag im Kontakt mit sich selbst zu bleiben.
00:11:28: Sprecher 2 Auch die Coachingkarten oder Wertetafeln können dabei unterstützen. Rund um den Muttertag läuft dazu aktuell eine Aktion. Die Kartensets sind noch bis zum 10. Mai 2026 günstiger erhältlich. Vielleicht ist das eine schöne Gelegenheit für dich selbst oder auch zum Verschenken. Alle Infos dazu findest du in den Shownotes. Und jetzt geht es weiter.
00:11:56: Sprecher 1 Das ist so das, was ich dir an Impuls an der Stelle sagen möchte. Und ich möchte noch einen weiteren Impuls dir geben, nämlich Du hast geschrieben. Auf der anderen Seite macht sie im Moment so oft, was sie will. Das heißt, da gibt es eine Frustration an anderer Stelle bei dir und es könnte sein, dass diese Momente mit reinspielen, dass du so sowas, ich sage jetzt mal sowas empfindest wie ich weiß, dass das jetzt gerade eigentlich vielleicht eine Überkooperation ist, dass du jetzt schon mal die Zahnbürste nimmst.
00:12:29: Sprecher 1 Aber an anderen Stellen mache ich so oft das, was du willst. Und jetzt machst du bitte einmal das, was ich möchte. Also verstehst du, was ich meine? Es könnte so ein ja, so ein so eine, so ein so eine Erwartung sein und und auch so ein so ein Punkt, wo man, wo du vielleicht eine innere Überforderung kommst und wo du dir mit dieser Überforderung wünschst, einfach, dass die Erwartung, die du hast, dann da in Erfüllung geht und dann sich Frustration aufbaut auch über den Tag, weil sie so oft macht, was sie will.
00:12:58: Sprecher 1 Ja, und sie will Verbindung und sie will auch in den anderen Momenten Verbindung zu dir bzw vielleicht ein bisschen mehr Raum für Autonomie. Also guck doch mal, dass du ihr, wenn du ihr diesen Raum für Autonomie zugestehst, auch noch mal einen Gedanken entwickelst oder ein Gefühl entwickelst, dass sie nicht macht, was sie will, so sondern dass sie wachsen möchte und dass du ja mit ihr gemeinsam wächst.
00:13:25: Sprecher 1 Also das heißt, dass du noch mal guckst, wo kannst du ihr Räume zur Verfügung stellen, mit denen du auch zufrieden bist? Also weil du klingst sehr uns. Also es klingt ein bisschen unzufrieden so sie macht so oft was sie will in Klammern. Das will ich nämlich nicht. Und dann muss ich nachgeben. Und das wiederum ist ja ein Hinweis darauf, dass du vielleicht auch an bestimmten Stellen gar nicht klar sichtbar bist für sie, was sie eigentlich aber braucht.
00:13:48: Sprecher 1 Also sie will ja nicht nur das machen, was sie will, sondern sie braucht. Sie ist ja auch auf der Suche danach. Wo steht Mama, was hat Mama für eine Idee dazu, Wo ist die sichtbar? Also auch noch mal mit dem, was dir wichtig ist, sichtbar zu werden und an den Stellen dann auch unter Umständen sich kurzfristig unbeliebt zu machen oder auch noch mal kreativ zu werden, in Verbindung zu gehen und zu sagen Schau, was können wir machen, ich will das und du willst das.
00:14:12: Sprecher 1 Und so ist es auch. Manchmal ist man auch unterschiedlicher Meinung und bist ja eh die stärkere in Anführungsstrichen. Du kannst ja eh durchsetzen. Ja, also das ist noch mal so was, was mir da noch mal zu einfällt. Ja, und dann auch noch mal dieses dass du auch gut sein darfst zu dir. Also wenn wir in alte Muster verfallen, dass wir nicht so unglücklich damit zurückbleiben, sondern dass das ein Hinweis sein darf für uns, dass wir an dieser Stelle einfach einfach noch ein Thema haben und da noch mal hingucken dürfen.
00:14:42: Sprecher 1 Und es ist einfach manchmal so, dass wir da noch mal erinnert werden an an einen alten Schmerz, den wir haben, in alte Muster zu verfallen. Und ich glaube, an der Stelle ist es noch mal auch wichtig, dass du nicht bei diesen Gedanken verhasst, sondern dass du mit deiner Tochter die ist fünf jetzt und die, die hört dich und die sieht dich und die will wissen, was du denkst und was du fühlst.
00:15:06: Sprecher 1 Und du darfst auch nach so einem Tag zu ihr kommen und sagen Du heute Morgen, das war irgendwie ganz schön doof. Tut mir leid, ich bin da. Irgendwie war ich so gestresst. Und dann wird sie wahrscheinlich sagen Mama, das habe ich gemerkt. So, und dann kannst du. Also es geht darum, dass da ist für eine kurze Zeit die Verbindung zwischen euch abgebrochen.
00:15:26: Sprecher 1 Ja, sie hat die Verbindung gesucht. Du konntest sie ihr in der Form nicht geben. Und du hast sozusagen eine Trennung herbeigeführt. Das für sich ist nicht dramatisch. Doof wird es, wenn lauter solche Situationen entstehen und du quasi nicht in die Reparatur kommst. Reparatur ganz ganz sachlich. Also das noch mal anzusprechen und zu sagen so ist das ja. Also manchmal gelingen Situationen nicht und da gut mit dir zu sein und dann aber auch wieder den Kontakt aufzunehmen und zu sagen weißt du, und du hast völlig recht.
00:15:55: Sprecher 1 Und wie gut, dass du mich ab und zu entschleunigt und ich warte auf dich und du wartest auf mich. Und dann hast du vielleicht sogar für die nächsten Situationen, wo sie dann in Anführungsstrichen das macht, was sie will, auch schon wieder einen, einen guten, wie soll ich sagen, einen kleinen Faden mit rein gewoben in eure Bindung, in eure Verbindung, Wo, wo ihr, wo, wo ihr auf Kooperation, auf gegenseitige Kooperation euch rück beziehen könnt, emotional, ohne dass das eine Vereinbarung ist und ohne dass es eine Erwartung ist.
00:16:24: Sprecher 1 Es ist einfach das Bindungsband, was sich ein bisschen fester noch mal knüpft. Ein bisschen dichter, Ihr Lieben, das war die Familiensprechstunde für heute. Schreibt mir gerne eure Fragen an Podcast Familiensprechstunde Katia Saalfrank, de. Ich freue mich auf eure Zuschriften und ich freue mich immer sehr, wenn ihr bei Insta oder auch bei Spotify kommentiert. Zum Beispiel die Frage Kennt ihr denn diese Themen?
00:16:52: Sprecher 1 Und ich freue mich natürlich auch, wenn es euch gefällt hier, was ich mit diesem Podcast mache, wenn ihr Sterne da lasst und abonniert und anderen auch davon weitererzählt. Für heute sage ich Auf Wiedersehen. Ich danke euch allen sehr fürs Zuhören, für euer offenes Herz, für euer offenes Ohr. Bleibt weich und liebevoll mit euch selbst und euren Kindern Und bis nächste Woche.
00:17:17: Sprecher 1 Eure Katia.
00:17:21: Sprecher 1 Das war die Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank. Eine neue Folge gibt es jeden Montag überall dort, wo es Podcasts gibt. Und wenn du magst, nimm dir jetzt noch einen Moment Zeit für dich. Zeit, das Gehörte nachwirken zu lassen. In Kopf, Herz und in deinem Körper. Vielleicht hat sich etwas gezeigt. Eine neue Perspektive oder eine leise Bewegung nach innen. Spüre gerne nach und entschleunige noch mal!
00:17:48: Sprecher 1 Wenn du selbst eine Frage hast, die du hier in der Familiensprechstunde teilen möchtest, schreib mir gerne an! Podcast Familiensprechstunde Katia Saalfrank de. Alle Zuschriften werden natürlich anonymisiert. Hinweise zur aktuellen Folge sowie Informationen zu meinen Kursen und Ausbildungen und allen Angeboten findest du in den Shownotes. Schau dich dort gerne um. Ich danke dir von Herzen, dass du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir viele gute Erfahrungen und Verbindungsmomente.
00:18:18: Sprecher 1 Und nicht vergessen Es gibt keine schwierigen Kinder, sondern nur schwierige Situationen. Bleib nicht damit alleine. Schon ein Gespräch kann Veränderungen bringen. Ein Austausch entlasten und Fragen zu stellen, kann neue Wege öffnen. Deine Katia.
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